Laufen mal (wo) anders..

Ihr lieben,

ich befinde mich aktuell zu einem Bloggertreffen in Sachen Diabetes in der großen Hauptstadt und wurde heute morgen recht zeitig durch ein anregendes Gespräch und viel (lautem!) Gelächter auf dem Hotelflur geweckt.

Erst dachte ich noch „ey Leute – könnt ihr nicht woanders eure Themen besprechen?!? Hier gibt es Leute, die schlafen möchten! 🙄😒“

Aber dann überlegte ich, dass mir ja noch gute 2 Stunden Zeit blieben, bis unser nächster und letzter Termin an diesem Wochenende ansteht – das gemeinsame Frühstück und der Austausch untereinander.

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Ich könnte somit eine Runde laufen gehen, um diese Anzeige SO nicht stehen lassen zu müssen

 

Ja, diese Woche hänge ich dem Trainingsplan extrem hinterher. Das Leben hat mal wieder zugeschlagen. Viel los, der Göttergatte beruflich viel unterwegs und überhaupt finden sich ganz leicht etliche andere Ausreden 🤷‍♀️

Aber das sollte heute nicht so sein! Ich hab die Zeit, ich hab richtig Lust, an der Spree entlang zu flitzen und ich hab das sichere Gefühl, dass ich spätestens mithilfe dem Handy wieder Richtung Hotel finden werde. Was soll da schon schief gehen ☺️🤷‍♀️
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Moment, wie sieht es mit dem Blutzucker aus, nachdem der gestrige Tag von viel sitzen, viel essen und wenig Bewegung geprägt war?
Tadaaa 🤗 darauf lässt sich aufbauen!

 

Ein Glück hatte ich tatsächlich Laufklamotten für den Fall der Fälle eingepackt, als hätte ich es geahnt.

Also galt: Laufklamotten an und raus!

Passenderweise liegt unser Hotel direkt an der Spree, somit konnte ich viele Eindrücke von Berlin laufenderweise sammeln (natürlich unterbrochen von so manchem Fotostopp zwecks unverwackelter Fotos 😅).



Ach Berlin…. du bist so wunderbar, so edel und stilvoll, daneben total heruntergekommen und siffig- ein Mischtiegel sämtlichster Kulturen, Lebensweisen und Lebensmöglichkeiten.

Während eben noch Leute aus einem Club stolperten und entweder mit dem Taxi 🚕 nach Hause fuhren oder wahlweise vom Rettungswagen abgeholt wurden (kein Spaß! 🙈) und die Partygeschwängerte Luft nur ansatzweise erahnen lässt, welche Dramen, Glücksgefühle oder Streitigkeiten sich hinter den Türen angespielt haben mögen, liegt der Obdachlose in seinen Schlafsack vermummt und schlafenderweise auf der überdachten Brücke und niemand ahnt, was in ihm gerade vorgehen mag (hier gibt es kein Foto – Datenschutz und so! Außerdem fände ich es despektierlich, so einfach über jemand anderes persönliche Grenzen hinweg zu gehen).

Hier zu heiraten ist sicher „interessant“ ☺️

So viele Impressionen liefen mir wortwörtlich über den zugegeben kurzen Weg. Aber zeitlich war nicht mehr drin und ich bin völligst zufrieden und dankbar! Mein DANK für dieses tolle Wochenende geht allen voran an #abbott!

Die Einladung zu diesem Bloggerevent passte perfekt, da ich passend hierzu auch das freestyleLibre2 testen durfte.

Leider muss ich mich noch bis August gedulden, da dann erst mein Jahresrezept abläuft. Aber wir wissen ja alle, dass Geduld manchmal einfach wichtig und notwendig ist 🙏🏻

Alles wichtige kommt zur richtigen Zeit und so werde ich heute Nachmittag völlig beseelt und zufrieden umweltschonend mit der Bahn die Heimreise antreten.

DANKE 😌🎈🍀

Laufen nach Plan? Geht doch irgendwie… 😇

Ihr Lieben,

ich hab ja versprochen, dass ich zum Thema „Laufen nach Plan“ bzw. über meine Vorbereitungen für den WingsForLifeWorldRun immer mal etwas erzählen werde.

Nachdem ich in der vergangenen Woche leider den Plan nicht so erfüllen konnte, wie ich wollte, hab ich natürlich auch nicht viel drüber geschrieben. Ist ja klar – niemand mag sich sein Versagen auf die Fahne schreiben.
Wobei… war das wirklich ein Versagen?

Nein, ich denke nicht! Das Leben kam mir einfach dazwischen und so konnte ich den Plan nicht einhalten. Aber ehrlich – that´s life!
Nachdem ich mich auf Twitter schon darüber ausgelassen hatte und mir gut/Mut zugeredet wurde, dachte ich dann auch „okay… ist eben so! Auf Biegen und Brechen muss man ja nix erzwingen.“

Entsprechend naja sagen wir motiviert bin ich in diese Woche gestartet.
Auf den Montag habe ich gleich mein Stabitraining geschoben, da ich bekanntermaßen vormittags immer meinen Physiotermin habe (und mein Physiotherapeut lässt sich da so manches „fieses“ und Muskelkater-garantiertes einfallen 😈).

Soweit, so gut. Der obligatorische Ruhetag am Dienstag passt hervorragend in mein Leben bzw. um sämtliche wahrzunehmende Termine am Dienstag herum.

Nur was sollte ich heute machen…? Wieder Ruhetag? Nö!

1. Super Wetter draußen!
2. Kind hatte einen Freund bei uns
3. die beiden kommen locker ein Stündchen ohne mich zurecht.

Also Laufschuhe an und raus!
^ ^ so würde ich reden, wenn ich nicht immer vorher meinen Zuckerwert checken und entsprechende Vorsorge treffen müsste, damit es mir während dem Laufen nicht die Füße unterm Hintern wegzieht.

Dann also: Blutzucker checken, nochmal Kohlehydrate nachladen, Basalrate vermindern für ne Stunde, mit den Jungs absprechen, wie und was und danach dann raus!

Für mich stand heute 45 Dauerlauf mit einer Pace von 8:00 auf dem Plan und ich schlaue hab mir gedacht, okay.. mach ich halt (das war der kürzeste Lauf auf dem Wochenplan und ich wollte ja nicht ewig weg sein 😅).

Vorher habe ich auch noch meinen FreeStyleLibre Sensor gewechselt, da dieser sonst mitten während dem Lauf von der Uhrzeit her abgelaufen wäre – daher ganz nach dem Motto „Safety First“, gleich nochmal mittags getauscht.

Der Libre gibt mir das gute Gefühl, meinen Blutzuckerverlauf konstant über einen längeren Zeitraum zu sehen und so eventuelle Spitzen voraussehen zu können.

Ich hatte hier ja schon mal über meine Erfahrung mit dem CGM-System geschrieben, das die gemessenen Werte immer an die Pumpe sendete, worauf hin es dann in meinem Ausschnitt vibriert hat 🙈 😋.
Das war für mich nicht so wirklich der Bringer!!

Außerdem habe ich aktuell das Glück, 2 Sensoren vom neuen FreeStyleLibre2 testen zu dürfen, da ich ja zum Bloggerevent sponsored by #Abbott eingeladen bin.
Der FreeStyleLibre2 verhält sich ähnlich, wie das von mir getestete CGM-System, sprich: er schlägt Alarm, wenn ein bestimmter selbst einstellbarer Blutzuckerwert über- oder unterschritten wird.

Das passt ganz hervorragend zu mir und hilft mir auch beim Lauftraining 👍

Allerdings kann der Libre2 bisher nur über das Lesegerät jeweils ausgelesen und noch nicht per Handy gescannt werden.
Aber ich baue drauf, dass sich das zukünftig ändern wird. Da mein Diabetologe aber immer gerne eine Übersicht über meine Werte haben möchte (und ich das ja auch will), trage ich noch den normalen Libre zusätzlich, den ich per Handy auslesen kann – ich fahre also zweigleisig und bin richtig froh, dass ich demnächst nirgends hin fliegen werde. Die Sicherheitskontrolle möchte ich  nicht erleben.. 🙆 😂

Aber was tut man nicht alles für das eigene gute Gefühl und dafür, dass alles schon irgendwie passt.

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Denn das tut es. Meistens steht man sich ja selbst im Weg (so auch ich in der vergangenen Woche) und braucht nur 1-2 Anreize, über das Stöckchen zu springen und ein gutes Erlebnis zu haben.

Das hatte ich heute 🙏

Daher lasst es euch alle gut gehen und gönnt euch schöne Auszeiten nur für Euch – es lohnt sich!! 💖

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*Werbung. Ich habe das FreeStyle Libre 2 zu Testzwecken von der Firma Abbott kostenfrei erhalten. Mein Beitrag spiegelt meine eigene Meinung wider, entspricht der Wahrheit und wird in keiner Weise von Abbott beeinflusst.*

Schnauflauf

Ihr lieben,

heute mal wieder ein Blogeintrag über mein geplant-ungeplantes Leben – schöne Grüße gehen hier an Stephanie Müller-Kok, die aus einer persönlichen Geschichte heraus den Weg zur Lebensbegleiterin beschritt und sich dieses Wortspiel zueigen gemacht hat.

Wie ihr schon wisst, sind Pläne ja nicht so unbedingt mein Ding und ich mag die Flexibilität lieber. Dadurch habe ich schon in der 1. Woche meines Laufplanes angefangen, die Termine zu schieben bzw. zu tauschen, weil es das Leben nicht anders ermöglicht hat.

Somit stand gestern das Tempotraining bzw. Geschwindigkeitswechsel an und für heute blieb der lange Lauf.

EINE ganze Stunde wollten / sollten bewältigt werden.. 😳

Was dem gewöhnlichen Läufer ein müdes Lächeln ins Gesicht weht, ist für mich echt eine Herausforderung. Aber ich habe mich ihr gestellt, denn Versuch macht ja bekanntlich kluch 👍🏻.

Ich war wieder in Begleitung meines Ausdauersportlerehegatten und der Herr Sohn war das Begleitfahrzeug.

So trotteten wir los und ich war (mal wieder) am Anfang gleich zu schnell. Die ermahnenden Worte „mach langsam, du willst doch bis zum Ende durchhalten“ würden mich den fast ganzen Lauf begleiten – aber es fällt mir echt schwer, auf die Bremse zu treten, wenn ich grad gefühlt gut unterwegs bin 🤷‍♀️

Aber: der erfahrene Läufer sollte recht behalten! Denn schon ab der Hälfte musste ich direkt eine kurze Gehpause einlegen.

Das war auch ein Stück weit dem Blutzucker geschuldet und dem Umstand, dass sich meine Beine schon Pudding-mäßig anfühlten. Also Gel nehmen und weiterlaufen.

Das ging dann wieder ein Stück weit und dann musste ich nochmal eine kleine Pause machen. Wieder messen, wieder Gel und naja.. ich sehe es am Blutzuckerverlauf 🙈📉

Hier werd ich weiterhin dran rumdoktern, denn das Gefühl zu haben, dass es einem gleich die Füße wegzieht, ist halt nicht das angenehmste. Und vor lauter ich-weiß-nicht-was gibt es nur ein Foto, als ich schon wieder längst zum ausruhen auf dem Klappstuhl saß 😎👍🏻

Aber Fotos sind auch nicht so wichtig – wichtig ist, dass ich tatsächlich eine ganze Stunde durchgehalten habe.

Und DAS ist wieder ein weiterer Schritt außerhalb meiner Komfortzone, aber einer, der sich absolut lohnt 🙏🏻🎈🍀

Leben nach Plan? Nicht so mein Ding!😇

Ihr Lieben,

ihr habt es bestimmt schon in so manchem Blog mitbekommen, dass mein Leben manchmal etwas planlos erscheinen mag. Man denke nur an diese beiden verrückten Wochen zwischen Tatort-Dreh, dem Mount-Everest-Treppenmarathon, vielen Terminen zwischendrin und am Folgewochenende der Kurztrip nach Hamburg mit anschließender Fahrt nach München und meinem allerersten offiziellen Wettkampf.

Alleine schon beim Niederschreiben muss ich grinsen… Chaos? Kann ich!

Nun ist es ja so, dass ich dieses Jahr wieder am Wings-For-Life-World-Run teilnehmen werde – aber dieses Mal wollen die 10km erreicht werden! DAS ist echt eine Hausnummer für mich. Dazu bedarf es ein strukturiertes Training als Grundlage, weil man 10km nicht einfach so unter die Füße nimmt. Besonders ich nicht, wenn ich ab km3 wieder mit dem ersten Unterzucker zu kämpfen habe.

Aber das soll ja so auch gar nicht kommen. Planung, Planung, Planung scheint mir da ein gutes Mittel zu sein. Und deshalb folge ich nun einem Laufplan 😲
Naja sagen wir so…. Tag 1 hab ich geschafft!! 😄 😂
Das war heute!

Dummerweise habe ich montags an meinem freien Tag aber auch vormittags immer meinen Physiotermin.. das war heute etwas fordernd. Und weil ich auch noch etliches in der City zu tun hatte, hätte es mir heute mittag schon gereicht.

Aber: Plan ist Plan und „ich kann es ja wenigstens mal versuchen….“
Daher konnte ich heute schon stolz meine ersten beiden Haken setzen ✅.
IMG_2457 2.jpgWunderbarer Weise steht morgen ein Ruhetag auf dem Plan 👍 – das krieg ich hin 😀

Wenn nur meine Gesundheit immer so nach Plan laufen würde, wäre es um ein Vielfaches leichter.

Aber bekanntermaßen wächst man an seinen Herausforderungen.

Da ich selbst gespannt bin, wie gut ich dem Plan folgen kann, wird es echt spannend werden.

Ich werde euch bei Gelegenheit über meine Fortschritte auf dem Laufenden halten 💁

Genießt eure Zeit und macht euch das Leben so schön und bunt, wie IHR es erleben möchtet! Ihr habt es in der Hand…!

Stay tuned…

 

On the flow :)

Ihr Lieben,

gestern liegt ein super Tag mit mal wieder einem grandioses Gruppentreffen mit meinen Albatrossen hinter mir. Ich bin heute noch völlig beseelt von der Energie des gestrigen Tages, dass ich aktuell gemäß meinem Motto „auf der ruhigen Welle schwimme“.

Aber von vorne!
Gestern war mal wieder der wortwörtliche FREUtag. Ich nenne den Freitag meist so, weil es ja der letzte Arbeitstag vorm Wochenende ist und man sich somit an diesem Tag schon    auf viel gemeinsame Family-Time freuen kann bzw. auf viel „freie“ Zeit, die gestaltet werden kann, wie es einem grad so in den Kram passt.

Im Büro kam ich gut voran, ich konnte viele organisatorische Dinge erledigen und ich freute mich schon auf den Feierabendmittag. Da erreichte mich eine Sprachnachricht von der lieben Sabine Marina, ihres Zeichens die Schöpferin des Filmes „kleine graue Wolke„. In und mit diesem Film hat sie ihre MS-Diagnose verarbeitet bzw. angenommen und es entstanden viele weitere tolle Formate daraus, um in Sachen MS aufzuklären und die Krankheit bekannt zu machen.

Denn oftmals ist es ja so, dass Menschen hauptsächlich Angst vor Unbekanntem haben. Hier ist Aufklärung immens wichtig!

Jedenfalls teilte sie mir mit, dass sie bald zum Thema „Verarbeitung einer Krankheit durch Schreiben von Blogeinträgen“ bei einem Bloggerevent sprechen wird. Dieser Titel wurde von mir eben quasi frei erfunden, sagt im Kern aber aus, worum es sich drehen wird.

Nun ist die Projektleiterin dieses Bloggerevents auf meine Seite aufmerksam geworden (Verena, bitte berichtige mich, falls ich Dir hier einen falschen Titel zuschustere 😅) und begeistert davon, dass die 3 Themen BLOGGEN, MS und DIABETES bei einem Menschen zu finden sind. Ich werde am Montag in einem Gespräch erfahren, was meine Aufgabe bei diesem Bloggerevent sein wird und inwiefern ich hier meinen Beitrag leisten kann.

Ich sag’s euch: DAS war schon echt der Knaller gestern!

Noch besser ging es dann aber weiter, als wir des abends unser Albatros-Treffen hatten.
Hier möchte ich explizit mal WERBUNG machen für das Café del Sol in Bayreuth machen, das uns bunten gemischten Haufen relativ kurzfristig einen Tisch zur Verfügung gestellt hat, der viele Menschen samt einer Rollstuhlfahrerin einen schönen Abend eingebracht hat. DAS war schön, das war toll, das war herzlich, freundschaftlich und einfach gut 😍

Ich glaube nicht zu übertreiben, wenn ich sage, dass wir alle ganz beseelt und glücklich nach Hause gegangen sind gestern.

Und darauf kommt es an: mit Menschen, die die gleiche Krankheit haben, aber aufgrund unterschiedlichster Symptome, Erfahrungen, Entwicklungen und Behandlungsmethoden sich einfach nicht in ein Raster schieben lassen.

Und darum geht es: das Leben annehmen und auf den Wellen des Lebens mitschwimmen – mal in stürmischen Gewässern, wo man zu tun hat, den Kopf über Wasser zu halten, die dann wieder abgewechselt werden von ruhig liegender See, die still und tiefenentspannt vor einem liegt.

Habt alle eine gute Zeit, achtet auf eure innere Stimme und tut euch stets etwas Gutes – das ist wichtig 💝

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credits: „Atempausen für den Alltag“ (Groh)

Ommmm….. 🙏

Ihr Lieben,

heute strahlt die Sonne und wäre es nicht so ar***kalt, könnte man meinen, der Frühling zeigt sich ☺️

Heute morgen startete ich meinen Tag mit einigen Sonnengrüßen, eine Yoga-Übung, die sich am vergangenen Wochenende wieder in mein Gedächtnis gebrannt hat.
So war ich am letzten Sonntag mit vielen lieben Menschen beim Yoga-Workshop bzw. KickOff von Andrea @Yogacraft.

leckere Verpflegung beim Yoga-Workshop

 

Diesen Termin wollte ich unbedingt wahrnehmen und obwohl relativ spontan (habe mich 2 Wochen vorher erst noch final angemeldet) hat es in Absprache mit der Familie geklappt. Dieser Workshop war meine Zeit für mich und es tat SO GUT 👌

 

Andrea ist wirklich eine Meisterin in ihrem Metier und hat ihren Traum insofern verwirklicht, dass sie sich nun selbständig gemacht hat – mein vollster Respekt!
Wir bekamen von ihr ein Armband mit auf den Weg, das uns in Gedanken immer das Bild vor Augen halten darf, auf der „Welle des Lebens“ zu reiten und uns das Signal gibt, das WIR die Chefs unseres Lebens sind.

 

Surfen auf der Welle des Lebens 🙏

Das war ein wirklich guter Impuls zur richtigen Zeit. Denn oftmals (und das kennen sicher viele) funktionieren wir, wie notwendig. Im Job, im Privatleben, besonders wenn Kinder im Spiel sind, in der Partnerschaft.. jeder hat so seine Rolle, in die man sich bequem hineinlegen kann und einfach das tut, was man eben immer so tut.

Und manchmal, will man einfach ausbrechen, möchte etwas anderes. Das muss gar nicht mal extrem sein – manchmal geht es nur darum, Dinge etwas anders zu machen, um dem Leben einen anderen Schwung zu geben. Wie zum Beispiel einfach mal Sonntags den fast ganzen Tag Seelenpflege für sich selbst zu haben.
Ohne im Hinterkopf sich von Gedanken jagen zu lassen „mensch, mein Kind ist zwar beim Freund, aber wie klappt das dann danach mit dem abholen? und eigentlich wollte mein Mann doch auch Zeit für sich, weil er so viel arbeitet unter der Woche.. und überhaupt gibt es doch noch dieses und jenes zu tun“ und so weiter…

Aber wir dürfen nie vergessen, dass wir nur dann Energie für andere haben, wenn wir selbst gestärkt sind. Und DAS will ich beherzigen, indem ich mir FÜR MICH Zeit am Morgen nehme und 1-2 Yoga-Übungen mache.

^ ^ da es hier nun niedergeschrieben steht, komm ich so einfach nicht mehr raus – sozialer Druck und so 😄

Naja und selbst wenn.. es kam zuletzt auch vor, dass ich morgens echt verschlafen habe (okay… Wecker gesnoozed…) , Mann war unterwegs und der Sohn und ich sind somit viel zu spät aufgestanden, haben aber trotzdem in der Kürze der Zeit alles geschafft. Das ist dann auch in Ordnung, aber jeden Tag brauche ich das nicht.

Was ich damit sagen will: auch wenn etwas nicht so klappt, wie man es sich in Gedanken bereit gelegt hat, dann ist auch das völlig in Ordnung.
Es kommt lediglich drauf an, auf der Welle des Lebens zu surfen…

Auch wenn die See gerade stürmisch sein mag, beruhigt sich das Wasser wieder und liegt dann ruhig und tiefenentspannend vor einem.
So sagt es auch mein Kalender und der hat Recht 😇

Weihnachtliches im Alltagsversteck

Ihr lieben,

nachdem ich heute Vormittag beim Frisör war, lief ich auf dem Parkplatz bei Starkregen (herzliche Grüße an den Erfinder des Regenschirms!!) einem meiner Arbeitskollegen über den Weg.

Nach den üblichen Weihnachtswünschen sagte er noch, dass ich aussehen würde, wie ein Weihnachtsengel. Okay.. wenn man von meiner Tannenbaum-ähnlichen Frisur absieht, war das ein nettes Kompliment, das ich dankend an nahm. ☺️

Ich wünschte ihm und seiner Familie noch schöne Weihnachten und wir verabschiedeten uns.

Im Anschluss brachte ich (immer noch im Regen) eine Tasche voller gestern dem Ausmisten des Bücherregals zum Opfer gefallener aussortierter Bücher zum städtischen Bücherschrank. Hier kann jeder Bücher einlegen oder sich welche herausnehmen, ganz ohne Leihgebühr, Kaufpreis oder sonstwas.

Ich sah, dass gerade ein junger Mann drum herum schlich und mal von der einen und auch von der anderen Seite sich die vorhandenen Bücher anschaute.

Zuerst hatte ich Bedenken, ob denn alle meine Bücher in den Schrank passen würden, denn der Bücherschrank ist oftmals gut gefüllt. Aber ich hatte Glück – das unterste Regalbrett war mit Ausnahme zweier Bücher noch leer.

Beim Auspacken der mitgebrachten Bücher kamen wir ins Gespräch. Er hielt mir freundlicherweise den Regenschirm, da man naturgemäß nur 2 Hände hat und Schranktür aufhalten, Schirm festhalten bei zusätzlich starkem Wind, Tasche festhalten und Bücher in den Schrank packen dann doch eine spannende Geschichte war 🙈

Er meinte, er finde dieses Konzept echt toll und suche immer nach spannenden Büchern, da er sich leider aus finanziellen Gründen nicht so ohne weiteres ein Buch kaufen könne. Meine Bemerkung, ich hätte hauptsächlich Krimis dabei, kam gut an, da das anscheinend genau das ist, was er auch gerne liest.

Letztendlich hat er von den acht oder neun Büchern knapp die Hälfte in seinem Rucksack verstaut und zur Verabschiedung mir noch hinterhergerufen: „DANKE – jetzt ist mein Weihnachten gerettet“

Da wurde mir dann ganz warm ums Herz und ich dachte mir „es hat alles seinen Sinn im Leben und die passenden Dinge kommen zur passenden Zeit“.

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit und ein frohes Fest, im Vertrauen darauf, dass sich im Leben alles zum Guten wenden wird.. 🙏🏻🎄💞