Jet-Set-Leben… :)

Ihr Lieben,

viele mögen es ja in so manchem sozialen Netzwerk schon mitbekommen haben.
Aktuell geht es ziemlich rund in meinem Leben und ich habe auch aus einigen Gründen schon länger keinen Blogeintrag mehr geschrieben.
Aber jetzt hab ich wieder den Wunsch danach und momentan direkt auch die Zeit dafür – also ran an die Tasten in Sachen Statusbericht der letzten 2 Wochen..  💻

1. Dreh des Frankentatort

Ich hatte doch tatsächlich die Möglichkeit, als Komparse beim #Frankentatort mitzuwirken, der bis Mitte April in Bayreuth gedreht wurde. Und das sogar an 2 Terminen, jeweils im Festspielhaus, jeweils in Abendgarderobe, jeweils als Teil einer Festgesellschaft. Und ich wäre nicht ich, wenn ich mir DAS entgehen lassen würde 😁!

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Also nahm ich mir für den Freitag frei, denn der Dreh würde den ganzen Tag dauern.
Wir sollten uns alle pünktlich um 8 Uhr beim Festspielhaus einfinden – das war kein Thema. Allerdings morgens schon in Abendgarderobe und mit ner tollen Frisur aus dem Haus zu stöckeln war dann doch etwas naja.. gewöhnungsbedürftig, aber in Anbetracht des Anlasses völlig okay.

Der Tag begann mit warten, denn die 400 Komparsen mussten alle erstmal registriert werden. Es bildete sich eine lange Schlange aufgehübschter Menschen vor dem Festspielhaus und einige Schüler der nahegelegenen Realschule und auch Gassigeher dachten sich sicherlich: „was bitte ist hier los?!?“

Nun, auch nach Abgabe des ausgefüllten Bogens hieß es erstmal: warten!

Dann kam der Regieassistent und erklärte uns, wie das weitere Vorgehen sein wird.

Ich darf euch das natürlich nicht erzählen, dazu wurden wir verpflichtet – und auch Fotos am Set wurden verboten, selbstverständlich! 🤷‍♀️

Fakt ist, wir drehten mehrere Szenen mit so manchen Umsetzungen im Festspielhaus, dann war die Mittagspause angesagt. Hier tauschte ich dann die 👠 in flache Schuhe – die Füße freuten sich 👍🏻!
Denn wenn man als Publikum im Festspielhaus sitzt schaut einem niemand auf die Schuhe 😅.

Das Wetter war uns hold, wir konnten mittags in der Sonne sitzen und die Pause genießen. Immerhin, wenn man fürs warten bezahlt wird, hat das doch auch was. img_8505img_8507<

Der Nachmittag ging ähnlich weiter. Drehen, sitzen, warten. Am Abend bekamen wir aber ein großes Lob vom Regieassistenten, dass wir so diszipliniert und super mitgemacht hätten.

Abends um halb Acht waren wir dann mit allem fertig und das war ich dann auch wirklich: fertig 😅

So toll es ist, mal einen Einblick zu bekommen in Dreharbeiten und wie es an so einem Set läuft, so anstrengend war es trotzdem. Auch wenn man viel wartet, muss man doch dann beim Dreh immer absolut konzentriert dabei sein.

Viel Ruhe hatte ich dann abends aber trotzdem nicht, denn es ging ans Koffer packen – oder sagen wir lieber: „notwendige Dinge für eine kurze Schlafenszeit in eine Tasche werfen“.

2. Die Treppe

Denn am Samstag machten wir uns auf den Weg nach Radebeul – der #metm warf seine Schatten voraus 😊

Erst noch das Kind noch zu den Großeltern gebracht, weil er sicherlich dort mehr Spaß haben würde, als 20h lang an der Strecke zu stehen und zu warten (dieses Thema verfolgte mich irgendwie 😅🙈).

Wir machten uns also auf den Weg und neben mir saß ein hibbeliger und aufgeregter Sportler, der etwas großes vor sich hatte: den #metm – in der Einzelkampfversion, sprich 100x treppauf und treppab in 24 Stunden! Wenn euch das näher interessiert, bitte hier nachlesen: https://www.endurange.com/treppenwitz-in-der-todeszone-metm-2018/

Wir haben dort auch wieder Freunde getroffen, man kennt sich, es sind ja meist viele dabei, die man schon bei anderen Veranstaltungen getroffen hatte. Und auch manche, die immer gerne zum Supporten dort sind 💁

Für mich hatte ich mir ein Zimmer in einer nahegelegenen Pension gebucht, da ich die Rückfahrt am Folgetag übernehmen sollte / wollte. Dort war ich untertags schon mehrmals (Tasche hinbringen + Zimmerschlüssel holen, abends als es kalt wurde die lange Hose + Jacke holen)  und nachts um 2 dann schlafen legen. Um 5 klingelte der Wecker, denn ich hatte ja einen Job an diesem Wochenende… Also bin ich wieder zur „Treppe“ spaziert und habe dort etwas gefrühstückt. Die Läufer oder Treppenbezwinger waren noch voll in Action – mit unterschiedlichem Erfolg bzw. Kräftestatus.

Auch mein Mann quälte sich noch einige Runden auf und ab. Nicht nur ich habe unterstützt, Salztabletten und sämtliches Essen gereicht, geredet, angefeuert, geholfen und gebangt (mein Dank gilt Christian, André, Karen und besonders Corinna 😘).

Denn am späteren Vormittag besuchten wir kurzzeitig das Zelt der Ersthelfer 😕  Es ging Daniel nach der Nacht (er hat nur 1 Stunde geschlafen) ganz und gar nicht gut und ich bin wirklich froh, dass er in der Situation ​eingesehen hat, dass Profi-Hilfe gut wäre.
Ich hatte wirklich Angst. Das habe ich eher selten, aber mir war mulmig…

Im Gegensatz zu einer anderen Läuferin brauchte er aber keine Infusion, sondern kam mit Ruhe, liegen und mit einem sensationellen Blutdruck unter dieser Belastung relativ gut wieder auf die Beine.

Und so endete auch dieses Wochenende zufrieden, für mich sensationell und gut.

3. wieder mal Frankentatort

Am Montag morgen bekam ich eine Nachricht von meiner Arbeitskollegin, ob ich zufälligerweise am Nachmittag für sie beim Dreh des Frankentatort einspringen könnte. Hm… klar 🙋
Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht kurzfristig für etwas begeistert werden könnte.. Und hallo.. wenn schon mal in Bayreuth gedreht wird.. wie oft kommt das bitte vor??

Also hab ich morgens noch schnell den Wocheneinkauf erledigt, ein paar Körbe Wäsche gewaschen und bin dann am Nachmittag wieder zum Festspielhaus.
Diesmal sah der Drehplan Außenaufnahmen vor, aber das Wetter dachte sich „hey.. euch werde ich das verhageln!“ Gegen Mittag war es stark windig, die Birke hat sich gebogen und die Hagelkörner haben so manchen Baum „entpollt“.
Zum Start des Komparsenjobs an diesem Tag (14.00 Uhr) war es zum Glück wieder trocken von oben, aber die Temperatur war ganz schön gefallen.
Und dann steh da mal in den hochhackigen Schuhen und im Abendkleid und warte…
DAS war nicht mehr so schön, hat aber trotzdem immer noch Spaß gemacht und war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Da ich aber auf Absatzschuhe etwas unsicher laufe, habe ich mir noch für die Szene, die wir gedreht haben, einen Begleiter geschnappt, bei dem ich mich unterhaken konnte 😄

Abends bin ich dann sogar noch zur Elternbeiratssitzung in der Schule gegangen 🙈
Man könnte sagen „Beate, Du bist echt doof… musst überall dabei sein“ – aber das bin halt ich 🙆

4. weiteres…

Am Dienstag stand dann den ganzen Tag das Gruppenleitertreffen der #dmsg an.
Hier wird halbjährlich besprochen, was es an Neuerungen gibt, wo Sorgen und Nöte sind und so weiter. Das war interessant, aber auch anstrengend.. man bedenke, dass ich  da schon ein gehöriges Schlafdefizit hatte.

Als nächstes war ausnahmsweise mal wieder arbeiten angesagt – man braucht ja auch mal eine Konstanz in seinem Leben 😉 Das führte schon so weit, dass mein Chef mich fragte, wann ich denn denke, dass ich mal wieder Zeit fürs Büro habe.. und ob ich mir das denn bald mal wieder einrichten könne 😇
Natürlich machen wir hier immer unsere Scherze, denn die Arbeit will ja auch ordentlich erledigt werden!

Zum Ende der Woche am Freitag stand dann das monatliche Gruppentreffen der  Albatrosse auf dem Plan. Wir waren wie immer eine nette Gruppe mit den unterschiedlichsten Themen.

Aber ich merkte schon, dass ich dringend Schlaf brauche.. der Körper eher schlapp und ich hörte meine Couch schon laut rufen.

5. krank!

Man kann sich denken, wie es weitergeht.. 😓
Halskratzen, Schluckbeschwerden, Nase dicht… na danke!
Am Sonntag, bei der Urnenbeisetzung meiner Oma (das kam auch noch obendrauf, war aber schon seit 2 Wochen bekannt) wurde ich gefragt, ob ich auf Pollen allergisch bin – es war ja alles schön gelb eingefärbt überall. Nein, das war eine dahergelaufene Erkältung, die mich voll erwischt hatte. (Protipp bei Erkältung: kleine Ingwerscheiben mit frischer Minze in gekochtem Wasser mehrere Minuten ziehen lassen – den ganzen Kram dann wieder raus aus der Tasse und mit Honig versüßen, das hilft!)

Wenn ich selbst die Zeit so rückblickend betrachte wundert mich das überhaupt nicht – bei meinemLebensstil zuletzt ☺

6. nächste Überraschung – Hamburg!! 

Wie es manchmal so passiert (mir besonders, anscheinend), bekam ich eine Anfrage von Sabine Marina (die Regisseurin von dem Film „Kleine graue Wolke“, der ihren Umgang mit der Neudiagnose MS dokumentiert) – ob ich denn Zeit und Lust hätte, an einem neuen Format in Sachen Multiple Sklerose mitzuwirken.
Ich müsste mich dazu nur mal kurz für einen Videodreh auf den Weg nach Hamburg machen.. und wenn möglich, würde der 4.5. gut passen. 😊
Ich dachte: „ja klar, ich bin dabei… ähm… will zwar am 6.5. beim WingsForLiveWorldRun in München mitlaufen, aber hey – das wird schon irgendwie“!“

Also wieder mal mit dem Chef über einen freien Tag verhandeln.. ein Glück habe ich genügend Überstunden – denn ich bin ja nicht dauernd irgendwo unterwegs, nur aktuell hat es sich etwas gehäuft!

Ich habe mir für den Freitag die Flüge buchen lassen und ahnte schon „auweia, das wird sportlich“. Aber es ging nicht anders, da wir schon am Samstag nach München fahren wollten, um vor dem Lauf am Sonntag noch etwas Ruhe zu haben (ja klar.. Ruhe.. ich… 😇) .

Jedenfalls befiel mich am Donnerstag Abend erstmal eine mittelkleine Panik, weil ich gar nicht wusste, was ich einpacken sollte.. 2x Wechselkleidung am besten, um verschiedene Szenen drehen zu können. Ich habe mir Mantra-artig eingeredet „ich bin da nur 1 Tag und brauch nicht viel und überhaupt.. was soll passieren?“ und ging auch früh / rechtzeitig angemessen (vor lauter Aufregung) ins Bett, weil ich ja am nächsten Tag früh aufstehen musste.

Aber alles lief glatt. Ich hatte morgens nochmal ein Outfit in die Tasche geworfen und machte mich guter Dinge auf den Weg nach Nürnberg zum Flughafen.
Ich flog gen Norden und wurde dann per Taxi (wie so ein Star 😅) zur Location gebracht.  Hier war dann ein großes Hallo angesagt – die liebe Heike Führ saß schon bei Roman „in der Maske“ (sie ist eine Koryphäe auf dem Gebiet Multiple Sklerose gut erklärt und hat auch schon mehrere einzelne Symptome und Möglichkeiten betreffende Bücher geschrieben) und ansonsten war das ein wie-zuhause-ankommen.

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Wir waren eine kleine Truppe, 4 Betroffene (okay, mit Sabine zu fünft) und jeder hat so seinen eigenen Stil in diese Produktion eingebracht. Ich lernte Marie kennen, die mit ihrer Herzlichkeit und Offenheit einfach eine Strahlefrau ist – man denkt wirklich nicht, dass sie schonmal im Rollstuhl saß und aufgrund einer Fehlberatung ihres Arztes einen mehrere Monate andauernden „Leidensweg“ hinter sich hat.

Und da sind wir gleich beim Thema: „man sieht Dir die MS ja gar nicht an“ – natürlich nicht! NIEMANDEM steht auf die Stirn geschrieben, welche Themen er gerade in seinem Leben zu bewältigen hat!  Und weil es der Cousine von einem Bruder des Bekannten mal ähnlich ging, sollte man NIE NIE NIE Krankheiten wie die Multiple Sklerose vergleichen. Völlig unabhängig davon, sollte man sowieso nicht davon ausgehen, dass 2 einander unbekannte Menschen das „gleiche“ Leben führen, nur weil beide vielleicht gerade erkältet sind… Diese Gleichmacherei ist einfach *sorry* kacke! (an diesem Tag das Lieblingsschild von Heike 😅)

Aber wieder zurück zum Thema 😄
Der Besuch in Hamburg machte es zu einem ganz wundervollen, interessanten, spannenden, lehrreichen, aber auch fordernden Tag. Ich fiel abends müde ins Bett (natürlich nicht, ohne vorher noch meine Eindrücke zu verbloggen…. – ich sollte das öfter machen, dann kommt es auch nicht zu solchen langen Romanen, wie ich gerade tippe…! 😆 ) Denn…

7. WingsForLifeWorldRun in München

…da war er nun. Der Samstag vor dem WingsForLifeWorldRun in München und zufälligerweise auch noch der Samstag vor dem Geburtstag des Göttergatten.

Ja, anstelle Familienfeier zuhause, machten wir einfach etwas ganz verrücktes (wer hätte das gedacht). Also haben wir ganz in Ruhe (wer braucht schon Stress? ICH nicht..) unsere Sachen zusammen gepackt und uns am Nachmittag auf den Weg in Richtung München gemacht.  Dort angekommen, haben wir uns erstmal die Startnummern für den nächsten Tag geholt – ich wusste schon vorher: ich trete ohne jegliches fixes Ziel an und schaue, was geht.. Denn was bei mir in den letzten Wochen los war, lies nicht unbedingt einen riesengroßen Erfolg erwarten und würde wohl jedem Ausdauersportler nur ein Kopfschütteln entlocken.

Aber egal – ich hatte Lust auf diesen Lauf und hatte Lust, mich mit meiner Freundin Barbara zusammen auf die Strecke zu wagen. Denn wenn 2 Diabetiker miteinander laufen, weiß der eine im Normalfall meistens gleich, wie es dem anderen geht.
Wir lernten uns schon vor > 20 Jahren kennen, als für dieses „neue“ Internet Diabetespatienten gesucht wurden, um so etwas wie eine Austauschplattform untereinander zu etablieren. Das war ne Sache, von der ich damals meine Eltern erstmal überzeugen musste.. Computer anschaffen, bei sowas anmelden, ein Modem besorgen (das waren noch Zeiten… 😅) – aber so bin ich halt..

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Als wir im Olympiapark ankamen wartete die nächste Überraschung auf uns!
Unsere guten Freunde Sarah und Sascha kamen gefahren, um mich bei meinem 1. Lauf zu unterstützen und natürlich auch wegen Daniels Geburtstag. Die Freude war groß, zumal Sarah nur noch ca. 7 – 10 Tage bis zur Geburt ihres kleinen Sohnes hat 😍.
Also theoretisch hätte es auch jeden Moment schon losgehen können – aber nein.. der Kleine dachte sich bestimmt „hier ist es schön in Mamas Bauch – da bleib ich noch ein wenig“ 😊

Ich hab mich so gefreut, dass die beiden da waren.. und ich war auch echt froh, dass meine Schwester sich um unseren Sohn gekümmert hat UND ich war noch viel mehr froh, dass sie zu viert bei km 3 auf Barbara und mich gewartet haben. Denn da bin ich in Sachen Blutzucker von schwindeligen Höhen tierisch abgerutscht und konnte dann nur mit Cola und noch mehr Traubenzucker weiterlaufen.

Letztlich wurden es aufgrund Stau beim Start 4,42km. Sascha meinte, vom Startschuss, bis wir über die Startlinie gelaufen sind, haben wir deshalb (wie fast alle) viele Minuten verloren.
Naja.. das Catcher Car startet eine halbe Stunde nach dem Startschuss.. damit muss man halt rechnen.
Ich bin in der ersten Hälfte aller Teilnehmer gelandet – Platz 31.163 von ein paar 70tsd Teilnehmern weltweit, das ist denke ich schon in Ordnung. Und mein Göttergatte hatte einen mal ganz anderen Geburtstag.. 😘
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Und die nächste Verrücktheit ist auch schon wieder geplant……

2019: WFLWR 10km! Ich hab jetzt ein Jahr Zeit zum trainieren und habe gelernt, was man wie am besten NICHT macht vor einem Wettkampf 😁

Läuft bei mir… mal mehr, mal weniger 😜

Ihr Lieben,

wie manche vielleicht schon über andere soziale Medien mitbekommen haben, bin ich seit Anfang diesen Jahres mehr in Bewegung. Und nein – das war kein Neujahrsvorsatz, wie ich schon oft gefragt bzw. angesprochen wurde – ich hatte einfach am 1.1.18 einen Moment, in dem ich einfach raus an die frische Luft und mich bewegen wollte.

Also hab ich zum Mann gesagt „hey… Du willst heut doch sowieso noch ´ne Runde laufen.. was hältst Du davon, wenn ich einfach ein kurzes Stückchen mit dabei bin?“
Und ja, dann ging es los. Erstmal passend anziehen, bequem sollte es sein, aber glücklicherweise habe ich mich ja mal bei einem ALDI-Angebot mit einer entsprechenden Funktionsjacke versorgt.

Und eine passende Hose hatte ich auch zuhause, weil ich ja schon öfter Nordic Walking Runden absolviert habe und so atmungsaktives Zeug halt einfach gut ist, wenn man Sport macht.

Das Kind hat sich überlegt „na dann fahre ich einfach mit dem Rad neben her“ und schon waren wir unterwegs. Es wurden dann immerhin 3,03km in 28 Minuten.

 

 

Gleiches galt dann 2 Tage später. Der Vorteil war, wir hatten die Möglichkeit, weil das Kind bei den Großeltern zu Besuch war. Und dann am Wochenende nochmal.
Ich war also in meiner ersten „Läuferwoche“ 3x unterwegs √ 😄

Dann habe ich überlegt, wie ich das wohl hinbekommen kann, wenn ich erst wieder arbeite. Um den Jahreswechsel ist immer zwecks Jahresabschluss viel zu tun und privat bin ich Mitorganisator vom Schulskikurs. Laut HIER rufen konnte ich schon immer, wenn die Arbeit verteilt wurde 🙈

Aber es hat geklappt! Weil Montag mein regulärer freier Tag ist, konnte ich den Lauf (es sind ja nur 3 km bisher) gut in die Mittagszeit legen und sogar am Mittwoch konnte ich mittags laufen gehen.
Wobei das schon eine andere Nummer war, weil ich zum einen vom Büro kam und zu einer gewissen Zeit wieder zuhause sein musste, wenn der Sohn von der Schule heimkommt, da der Göttergatte beruflich unterwegs war.

Das hat auch wunderbar funktioniert und ich freu mich sehr darüber, heute das 6. Mal laufen gewesen zu sein. Es tut mir gut und ich will wirklich versuchen, dem Laufen einen konstanten Platz in meinem Leben zu geben.

Mal sehen, wie es nächste Woche in der Skikurswoche aussieht, wenn mir 3 Nachmittage quasi wegfallen. Aber auch dafür findet sich eine Lösung  👍 🏃‍♀️💨

Hattet ihr denn Neujahrsvorsätze?  Das war bei mir ja keiner, auch wenn man das schnell glauben mag.  🤷‍♀️
Oder seid ihr auch einfach mal zu etwas gekommen, das ihr dauerhaft in euer Leben übernommen habt? Und wie geht es euch nun mit der „neuen“ Tätigkeit, dem neuen Hobby?

Ich wünsche euch jedenfalls eine gute Zeit und vor allen Dingen auch, dass ihr euch euer Leben so bunt malt, wie nur irgend möglich 🎨 😘💖

Kaputteur galore.. – Update!! 

Ihr Lieben,

ich schreibe mal wieder einen Blogeintrag.. weil grad ein wenig Frust raus muss! An sich geht es um ein Thema, das den Ärger gar nicht wert ist.. aber schreiben ist ja manchmal auch Therapie und manchmal einfach notwendig, um im Kopf keine Blockade zu haben, weil sich die Gedanken dauernd um ein gewisses Thema kreisen.

Heute ist ein doofer dunkler Regentag – das alleine sorgt noch nicht für schlechte Laune bei mir, aber ich mag eben Sonne lieber. Drum hab ich in der Trübtassenjahreszeit schon öfter mal zu kämpfen, dass ich mir wortwörtlich nicht die Laune „verhageln“ lasse.

Heute morgen schon gab es die erste Diskussion mit dem Kind.
„Mama, ich will dass mich einer in die Schule fährt“ – „Ach Schatz, Du läufst doch jeden Tag, es ist gar nicht weit“ – „aber mein Schirm ist kaputt“ – „achso?? so wie die anderen vorher schon?“ (man bemerke, dass wir einen Verschleiß an Schirmen haben, weil man/jemand/einer es doch irgendwie immer schafft, die klein zu kriegen) – „dann will ich einen großen, damit mein Freund und ich zusammen drunter kommen“ – „hm, du bekommst meinen kleinen Schirm – aber pass bitte bitte bitte gut drauf auf, das ist ein Automatikschirm.. Knopf drücken zum aufspannen, Knopf drücken zum zumachen“ – „okay, ich bemühe mich…“

5 Minuten später erreicht mich eine Nachricht von der Mama seines Freundes, den er jeden Tag morgens abholt und sie laufen gemeinsam zur Schule:
„der Schirm ist kaputt – jetzt bekommt er von uns einen“

Ich hätte antworten können „achso ja klar, na macht nix, dann bekommt er den nächsten von den drölfzig Millionen Schirmen, die wir ständig kaufen, weil einer nach dem anderen kaputt geht“ ?? Nee… ich war echt sauer 😒 Der Schirm hat gerade mal 5 Minuten gehalten…  Wie zum Teufel schafft man das?!?!?!

Mein Ärger ist schon wieder verraucht und wir werden da heute mittag nochmal drüber reden müssen. Aber DAS ist ein Start in den Tag, den ich mir NICHT wünsche 😦

Natürlich.. wir reden hier über einen kleinen Regenschirm und der ist ersetzbar. Aber: wir reden hier auch über einen Schirm, der eben jetzt einfach kaputt und evtl. nicht mehr verwendbar ist. Und Geld gekostet hat. Und jetzt Müll ist. Und darüber, dass man einfach sorgsam mit seinen Dingen umgehen sollte.
Das ist ja auch eine gewisse Art der Wertschätzung den Dingen gegenüber („der Schirm hält mich trocken“) und der Umwelt gegenüber („es muss etwas weggeworfen werden, weil man es nicht mehr verwenden kann“) und besonders auch sich selbst gegenüber – ich höre jetzt schon im Hinterkopf „nie kann ich aufpassen, immer passiert mir sowas, dummes Kind“  Das sagt er zu sich selber und das lässt mein Herz bluten und dennoch kann und will ich nicht einfach sagen „ach Kind, das macht doch nix.. lässt sich alles ersetzen“.
Obwohl es so einfach wäre 😟

Denn das ist genau der Punkt… wir reden hier über einen Schirm.. nicht mehr und nicht weniger.

Ich glaube, man lernt Wertschätzung im Leben, wenn man auch wertgeschätzt wird – ohne wenn und aber.

Ich werde heute Mittag also ruhig bleiben und mir erstmal anhören, was passiert ist. Und evtl. wird dann der nächste Schirm vom Taschengeld gekauft…

Wie macht ihr das mit euren Kindern? Müssen Sie (je nach Alter) Dinge, die kaputt gingen, manchmal auch vom Taschengeld ersetzen?
Natürlich weiß ich schon, dass das kein Allgemeinrezept sein kann – je nach Sache, Wert usw…

Habt einen schönen Tag ❤

 

 Update: der Schirm war NICHT kaputt (war nur etwas verhakt) und die Aufregung völlig umsonst 😳 

Da sieht man es mal wieder… anstelle darauf zu vertrauen, dass sich alles regeln wird, mach ich gleich so ein Fass auf und rede und denke mich in Rage 😔 

Ich habe mich dafür entschuldigt…! 💗

 

Früher ist manchmal auch jetzt (…und was das eine mit dem anderen zu tun hat 💁)

Ihr Lieben,

vor einiger Zeit drückte mir meine Mutter eine Tüte in die Hand mit den Wort „da, das sind Deine Sachen, ich mag sie nicht einfach wegwerfen“.
Darin befanden sich unzählige T-Shirts und meine Jugend holte mich ein…

IMG_0979Ja, ich fand die Toten Hosen, die Ärzte und noch unzählige andere Bands super und mag sie auch heute noch. Ich war damals mit meiner Freundin bei etlichen Konzerten und wir hatten echt eine saugute Zeit!

Befreundet sind wir nun nicht mehr, nachdem wir einfach unterschiedliche Wege im Leben eingeschlagen haben (und nein, das war nicht DIESE Freundin), aber wir sind nicht im Streit auseinander gegangen.
Das hätte man zwar denken können, nachdem ich bei einer Party von ihr mal ein Schnapsglas an den Kopf bekam, aber das ist eine andere Geschichte 😊 (Happy Birthday übrigens, wie schon an anderer Stelle erwähnt 😘 )

Was mich aber am meisten naja sagen wir schockiert hat, ist der Umstand, dass die Shirts alle 2 Größen größer sind, als ich aktuell trage !? Ich dachte (und sagte) beim Betrachten „meine Güte, war ich dick….“ Die Antwort vom Sohn: „Mama, Du bist jetzt auch noch dick, aber lieb“ – Danke dafür! An der Empathie müssen wir noch ein wenig arbeiten… 😅

Das Kind hat Recht – ich fühle mich oft nicht so recht wohl in meiner Haut, habe aber gelernt, die passende Kleidung zu kaufen und mich auch ein wenig mehr zu mögen.
Dass man selbst sein größter Kritiker ist und häufig oft immer meistens meint, man könnte noch etwas klüger, schlanker, schneller, gewitzter, spontaner oder sonstwas sein, ist wohl so eine Selbstbewusstseins-Geschichte, an der es noch zu arbeiten gilt.

Aber wir wären ja alle nicht wir, wenn wir nicht die Summe unserer einzelnen Teile sind. Denn das sind wir.. jede noch so schrullige Angewohnheit, jeder manchmal doofe Satz, der entsprechend angetriggert einfach gesagt wird, wie aus der Pistole geschossen..
Angewohnheiten lassen sich ändern, das ist gewiß. Aber nicht umsonst gibt es den Satz „kann-nicht wohnt in der will-nicht-Straße“.
Denn darum geht es! Wir brauchen den Willen, etwas ändern zu wollen – sonst sind jegliche Bemühungen umsonst. Aber wenn wir etwas wirklich wollen, wenn wir ein Ziel vor Augen haben und „alles“ (uns mögliche!) dran setzen, es zu erreichen, dann wird es auch klappen..!
Nicht umsonst gibt es Visualisierungskurse, Achtsamkeitstraining und alles sowas.

Hier geht es darum, seine Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt zu lenken, optimalerweise auf den Wunsch bzw. das Ziel, das man erreichen möchte.
Natürlich ist es wichtig, ein Ziel nicht völlig fern von der Realität zu formulieren.
Wenn sich nun jemand zum Ziel nimmt, fliegen zu können, wird das so wahrscheinlich passieren, wie dass ein Elefant auf eine Palme klettert.
Selbst und aus eigenen Kräften heraus wird es nicht nur aufgrund der Schwerkraft recht unmöglich werden.. Paragliding oder in ein Flugzeug steigen sorgt auch dafür, dass man fliegt – nur eben anders und mit Unterstützung.

Und wir dürfen uns diese Unterstützung auch holen! Es gibt für so ziemlich alle Dinge konkrete Hilfe bzw. Unterstützung und bei einem Herzenswunsch lässt sich doch recht  viel in Bewegung setzen.

Immer noch nachhaltig beeindruckt bin ich von der Aktion meines Mannes, als er zum Welt-MS-Tag 2015 über www.betterplace.org und seinen Blog www.endurange.com zu einer Spendenaktion zum Thema „Hippotherapie für an MS-Erkrankte“ ins Leben gerufen hat. Hier ging es darum, dass er durch die Teilnahme an der #MSR300 (ein Radrennen über 300km entlang der schönen Mecklenburger Seenlandschaft) für jeden einzelnen Kilometer 1,-€ Spende gesammelt hat. mecklenburger-seen-runde-2015
Er hat das Ziel erreicht, ist also unter widrigsten Bedingungen innerhalb 12 Stunden in der Kälte durch sämtlichste Regenwetter die 300km geradelt (nachzulesen hier: https://www.endurange.com/mecklenburger-seenrunde-2015-300km/ ) und hat dadurch der Selbsthilfegruppe Albatros in Bayreuth etliche Einheiten Hippotherapie ermöglicht.

Denn innerhalb kürzester Zeit hatten sich noch VOR dem Start des Rennens in diesem ominösen Internet Leute an der Aktion beteiligt, die für die gute Sache 2-5€ oder mehr übrig hatten – das Spendenziel war quasi schon erreicht, noch bevor „abgeliefert“ wurde. Einfach sensationell und wirklich Grund zur Freude!!
Das zeigt wieder: eine Last auf mehrere Schultern verteilt macht es einfacher für den Einzelnen.

Aktuell spukt mir die ganze Zeit schon eine ähnliche Aktion im Kopf herum..
Dabei geht es aber nicht um mich, nein! Es dreht sich um eine äußerst liebe Frau, die mit ihrem Mann und ihrem Kind wirklich Unterstützung bräuchten, um evtl. einen Umzug oder eine Verbesserung der räumlichen Situation realisieren zu können.

Da ich nicht genau einschätzen kann, inwieweit ich mich hier einbringen darf/soll, ist das bisher alles noch nicht wirklich greifbar. Auch die fehlende örtliche Nähe macht es mir leider nicht wirklich einfach, Strippen ziehen zu können bzw. schon mal bei verschiedenen Adressen anfragen zu können..
Aber: ich denke so oft dran und möchte einfach helfen!
Alleine kann ich es nicht – zu mehreren bestimmt.

Wenn ich den ultimativen Einfall habe, werde ich das zu gegebener Zeit kommunizieren und dann baue ich auf euch, ihr fleißigen Leser 💗
Wenn es soweit ist, könnt ihr alleine schon durch das teilen des dann fertigen Artikels viel dazu beitragen, dass etwas „großes Ganzes“ entstehen kann.

Und bis dahin? Denke ich noch mehrmals drauf herum und finde Lösungen ☺️

Lasst es euch gut gehen und STAY TUNED 

 

10 Jahre…

Ihr Lieben,

heute ist doch tatsächlich unser 10. Hochzeitstag. Man hätte ihn kommen sehen.. das haben wir auch. 
Aber es wird nun kein übermäßiges Bohei um diesen Tag geben, denn es ist ein Tag wie jeder andere auch. Überhaupt stehe ich Jubiläen etwas skeptisch gegenüber, weil ich mir denke „das ganze Jahr über passiert nix und dann feiert man diesen einen Tag?“

Nein.. besser ist doch, wenn man sich täglich zeigt, dass man sich liebt – nicht nur am Hochzeitstag oder am Valentinstag oder an einem sonstigen Tag, der mit überteuren Preisen zum Feiern einlädt.

Unser Hochzeitstag vor 10 Jahren.. der kirchliche wohlgemerkt, obwohl der standesamtliche, der ja den Grundstein für alles legt schon 2 Tage zuvor dran war.
Aber beim kirchlichen kann Frau sich im Hochzeitskleid wie eine Prinzessin fühlen. Da das aber auch für uns oder sagen wir besser – für mich – der perfekte Tag werden sollte, wollte ich natürlich nix dem Zufall überlassen und habe mich vorher ziemlich gestresst.

Dass ich dann vorher schon mit dem linken Auge etwas Probleme hatte und wie durch einen Schleier sah, war aber nichts, was mich beunruhigt hätte. Immerhin gab mir die Augenärztin noch den deutlichen Hinweis „erstmal ganz entspannt heiraten und dann am Montag drauf mal das Krankenhaus aufsuchen und in die Röhre (MRT) schieben lassen, um zu prüfen, was da los ist“.

13423785_10153921418537912_1435129654774929795_n 13423790_10153921418437912_944573490594221706_nOkay… der Hochzeitstag war superschön, ist aber etwas an mir vorbei gegangen bzw. ich war nicht ganz anwesend.

Nach 3 Tagen erhielt ich dann die Diagnose MS – Multiple Sklerose. 
Das war nicht schön und hätte mit einem etwas einfühlendem Arzt zwar an der Situation nichts geändert, aber evtl. hätte ich mich nicht gefühlt, wie von einem Lastwagen überfahren (obwohl ich hier nicht sagen kann, wie genau sich das anfühlt..).

 

Das war also der Start in unser Eheleben. Aber getreu unserem Trauspruch „Ertragt einander in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens“ und dessen Empfehlung „für ein Paar, dem der gemeinsame Alltag ohne `rosige´Illusionen, aber in dem Vertrauen darauf, dass die Liebe auch durch schwierigere Zeiten trägt, besonders wichtig ist“ hat doch alles recht gut funktioniert.
Wir haben Höhen und Tiefen durchlebt, mehrere Jobwechsel durchgemacht, ein Fernstudium nebenher gewuppt, im letzten Semester dann sogar mit Kind, das in dieser Zeit geboren wurde und alles sowas..

Wir unterstützen uns gegenseitig, jeder den anderen… bei seinen/ihren „Spinnereien“, Verrücktheiten aber besonders auch bei kleinen und großen Schwierigkeiten, wie es sie dann doch manchmal gibt.

Tja und diese Verrücktheiten führen uns heute zu unserem 10. Hochzeitstag. Wir befinden uns gerade auf der Autobahn in Richtung Zugspitze, weil der Göttergatte beim Zugspitzultratrail mitlaufen wird morgen. Heute werden wir wieder die #kchncrw (Kuchencrew) und ganz viele vom #twitterlauftreff treffen – das wird ein Spaß 👍

Ehrlich – noch vor 10 Jahren hätte ich das für unmöglich gehalten, SO meinen / unseren Hochzeitstag zu verbringen, aber heute freue ich mich „wie Sau“ 💗

Ich kann euch nur raten, genießt euer Leben und macht es euch so schön wie nur irgendwie möglich!! Es lohnt sich… 💞

ChronischHochDrei!

„Eine neue Bloggerin kommt auf Euch zugerauscht, wie ein Komet.
Zugegeben ein recht überheblicher Vergleich! Ehrlich gesagt, habe ich vorher noch nie einen Blog geschrieben –
allerdings schon immer den Wunsch danach gehabt. 🙂
MS seit Juni 2007, dazu Diabetes Mellitus seit Mai 1985, die Schilddrüse lassen wir mal außer Acht.
Ich hab also schon einiges mitgemacht und freue mich darauf, ein paar Leute an meinem Leben teilhaben zu lassen.
„Reden hilft“ – oder auch: „Bloggen hilft“ , und wenn man daran glaubt, erst recht 😉 “

Das war mein Einstiegsblogpost in 2008.
Man könnte also sagen, ich wäre eine erfahrene Bloggerin.
Nein, das bin ich nicht 😉 !
Ich habe tatsächlich von 2008 an bis 2010 gebloggt – zum Thema MS, Diabetes, Arbeitsstress usw.
Dann zog bei uns der Nachwuchs ein und das Thema Bloggen war erstmal „auf Eis gelegt“.

Bis mich in 2011 ein anderes Blogportal neugierig machte und ich somit nochmals von vorne anfangen durfte / konnte / musste. Heraus aus der eigentlich Anonymität vorher, hinein in ein vollkommen persönliches Blog.

Da diese Seite nun aber geschlossen wurde und ich nichtmal mehr auf meine eigenen Blogs zugreifen kann (#grmsl!!pff 😝 ), steht nun also der DRITTE Neustart auf dem Tablett.

Ich wünsche euch (und besonders mir 😀 ) viel Spaß dabei…