Ruhiges beruhigen

Ihr Lieben,

länger war es nun schon mal wieder ruhig um mich.
Die Bloggerei macht an sich zwar Spaß, aber ich bin aktuell eher auf anderen Kanälen unterwegs, auf denen mir ja auch nun schon viele folgen.

Immer wieder frage ich mich: „interessiert es eigentlich jemanden, wenn ich so aus meinem Leben plaudere?“
Nunja.. selbst wenn nicht, ist das ja dem Tagebuch schreiben ähnlich und manchmal muss das Gedankenwirrwarr im Kopf einfach zu Papier gebracht werden.. oder dann eben in dieses Internet 😉

Ich habe bei vielen Freunden / Bekannten mitbekommen, dass sie aktuell an der BlueBalloonChallenge von dedoc.de teilnehmen ( https://www.blueballoonchallenge.de 💙).
Hier dreht es sich darum, einen blauen Ballon zu balancieren, egal wie, hauptsache er fällt nicht herunter.

Dieser blaue Ballon symbolisiert den Diabetes, denn das Leben mit z.b. Diabetes Typ 1 gleicht oftmals auch einem Balanceakt – zwischen Terminen, Dingen, die man erledigen möchte und soll und der Herausforderung, vonseiten des Blutzuckers eine passende Einstellung zu finden.

Oder ganz platt gesagt: wenn ein Termin ansteht, passend unterwegs zu sein.

Diese Herausforderung stellt sich mir auch regelmäßig. Wie oft hab ich schon davon geschrieben, dass ich Laufen gehen wollte, es sogar zeitlich gut in den Tag gepasst hätte, aber dann der Blutzucker kurz vorher nicht gut gepasst hat – meint: entweder war mein Blutzuckerwert zu niedrig (dann ist eine sportliche Aktivität zu beginnen eher kontraproduktiv) oder zu hoch, denn auch da sollte man vorsichtig sein.

Der beste Wert für den Start einer sportlichen Aktivität ist bei mir ein leicht erhöhter, sagen wir ca. 160 – 180 mg/dl (aber auch das variiert manchmal, je nachdem, welche Art der Aktivität ansteht☝️).

Aber selbst auch wenn nix sportliches ansteht, sollte der Blutzuckerwert über den Tag halbwegs im Rahmen bleiben und alleine das ist manchmal eine Herausforderung.
Es geht ja schon morgens los. Je nachdem, wie der Wert über die Nacht war, startet man entweder niedrig, passend oder erhöht und muss manchmal schon vor dem Aufstehen in Sachen Diabetes tätig werden – messen, scannen oder zumindest mal auf den Verlauf gucken sollte man allemal.

Und dann geht es weiter – ausgehend vom Wert muss, wie erwähnt, entweder etwas unternommen werden, oder man kann genießen, dass alles gut ist. Erstmal.. denn manche Menschen reagieren mit Diabetesschwankungen ganz fein auf die unterschiedlichsten Dinge. Bei mir ist es z.b so, dass alleine „Treppensteigen“ (BZ ⬇️) viel ausmacht – genauso wie der Gegenpart „längere Zeit auf der Couch sitzen“ (BZ ⬆️).

Aktuell kommt noch dazu, dass mein Handy den Sensor nicht mehr scannen mag – ich meine Blutzuckerwert also nur über das Lesegerät abrufen kann. Das ist ein technisches Problem vonseiten Abbott und eigentlich (wie mich dieses Wort nervt) sollte das in Kürze behoben sein.

Nunja, das dauert mir einfach zu lange (mittlerweile 8 Tage).
Die Freiheit, die ich durch den @freestylelibre bekommen habe, wurde mega eingeschränkt.

Jetzt könnte man sagen, ist ja wie bei der Corona-Pandemie, aber ich sehe hier einen deutlichen Unterschied.
Diabetes-Management ist ein 24/7-Job und wenn dann etwas nicht so funktioniert, wie es sollte, nervt es nicht nur, sondern macht auch mega unzufrieden.

Tja.. ich übe mich schon längere Zeit in Geduld.. doof ist es trotzdem 🙄
Aber was tun? Es macht wohl keinen Sinn, ein neues Handy anzuschaffen, damit man wieder problemlos scannen kann. Also heißt es weiter warten und evtl. der Hotline auf die Nerven gehen, damit sich da mal etwas tut..

Ich kann ganz schön nerven, wenn etwas nicht passt 😇
Denn ganz im Sinne von „steter Tropfen höhlt den Stein“ kann ich mich durchaus an einem Thema festbeißen.

Wie ist das bei euch so?
Gebt ihr dann eher auf?
Vielleicht weil ihr denkt „es bringt ja nix und kostet mich nur Kraft“?

Ich muss dazu sagen, dass ich dann kämpferisch bin, wenn es mir gerade gut geht – also Blutzucker und alles soweit im Rahmen ist. Natürlich immer auf freundliche Art und Weise – ist ja eh klar 😁, denn der Callcentermitarbeiter kann ja nix dafür. Aber Probleme müssen klar und sachlich benannt werden, damit eine Lösung herbei geführt werden kann.

Drückt mir bitte die Daumen, dass sich hier beizeiten eine Besserung ergibt.. denn wie gesagt „es nervt“ und naja, kostet auch Kraft, dauernd das selbe Thema zu beackern.. (das ja nie auch nur das einzigste anstehende ist 🥴

Habt alle eine gute Zeit und sorgt bitte in ausreichendem Maße für euch selbst 💞

Fotocredits: „Geplant planlos 2021“ – Achtsamkeit, Impuls, Lebensfreude
©️com.pass.ion by Steffi

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