On the run….

Ihr Lieben,

vor kurzem freute ich mich noch darüber, endlich in Urlaub zu fahren.
Gestern sind wir nach einer Woche schon wieder nach Hause gekommen.
Die Zeit rennt förmlich vor sich hin und manchmal hat man das Gefühl, kaum hinterher zu kommen.
Diese eine Woche war aber dermaßen entspannend, dass sogar so mancher Anruf vergessen wurde, der dann eben erst in ner nächsten Woche erledigt werden kann.

Sei´s drum 😊

Was mich aber aktuell umtreibt, ist der Umstand, dass es bereits am kommenden Freitag, also in wenigen Tagen wieder für mich auf Reisen geht.

Vom nördlichsten Punkt Deutschlands in der zurückliegenden Woche an den so ziemlich südlichsten Punkt Europas am bevorstehenden Wochenende.  Das alles per Flugzeug und mit einem mächtig schlechtem Gewissen, wegen der CO2-Bilanz und so.
Hätte ich mit dem Zug anreisen wollen, wäre ich tatsächlich 1 Tag und 14 Stunden unterwegs gewesen, was als Road Trip zwar ganz lustig wäre, wenn man aber ein gewisses Zeitgerüst hat, dann doch eher unpassend ist 😅.

Denn: ich folge einer Einladung von #abbott zum #dxlisbon2019 – einem Bloggertreffen, ähnlich dem, das mich kürzlich erst nach #Berlin gebracht hat, diesmal nur international!
Ich bin ja keine gewerbliche Bloggerin, die damit Einkünfte erzielt und/oder wechselnde Produktwerbungen in ihrem Blog vereint. Ich nehme mir die Freiheit, darüber zu berichten, was mich bewegt und was mir wichtig ist. Es muss einfach zu meinem Leben passen, damit ein Thema, ein Produkt oder eine Idee bei mir Gehör findet. In diesem Fall ist das so.

Die Firma Abbott vertreibt den #freestylelibre, der mir persönlich mit meinem Diabetes schon sehr viel Freiheit verschafft hat. Ein einfaches Scannen des Sensors, der als kleiner runder Punkt unterm Shirt durchschaut oder direkt offen am Arm getragen wird und zack, weiß man seinen Blutzuckerwert. Okay, nicht den exakten Wert, den man ansonsten durch einen Blutzuckertest mit einem Pieks in den Finger wüsste – aber diese ca. 20 Minuten Verzögerung sind deshalb meist vernachlässigbar, weil der Sensor, dessen Messfaden im Unterhautfettgewebe liegt, einen dauerhaften Verlauf anzeigt und man so abschätzen kann, in welche Richtung sich der Wert gerade befindet. Diese wird meist auch per Pfeile angezeigt, also ⬆️ für „Wert steigt schnell“, ↗️ für „Wert steigt leicht“, ➡️ für „Wert hält sich“, ↘️ für „Obacht, Wert sinkt“ und ⬇️ für „Wiuwiuwiu, Wert fällt rasch – tu was dagegen!“

Noch besser klappt das mit den neuen Sensoren, also denen der 2. Generation, die ich allerdings ab Ende des Sommers verrezeptiert bekommen kann.  Aber soviel Geduld werde ich einfach noch aufbringen müssen, es hilft nix.
Hier kann man dann Warnmeldungen per Smartphone empfangen, wenn der Blutzuckerwert einen gewissen Wert unter- oder überschreitet.
Das ist eine tolle Neuerung in Sachen Diabetesmanagement!

Am besten gefällt mir am Libre, dass der Sensor im Vergleich zu anderen Systemen relativ flach ist bzw. kaum aufträgt.

Ich weiß, dass man sich nicht verstecken muss und sollte, nur weil evtl. etwas anders ist, als „normal“ – wobei hier auch immer wieder die Frage entsteht „was ist wirklich normal und wer entscheidet das?!“. Aber ich komme immer ins Schmunzeln, wenn im Gespräch mit unterschiedlichen Leuten der Diabetes oder auch z.b. die MS Thema werden und dann der von vielen bekannte Spruch „aber man sieht dir gar nix an!?“ kommt. JA und ich mag das so. Selbst wenn man mir etwas ansähe, wäre ich doch weiterhin genauso der gleiche Mensch, der ich heute bin.

Ob mit kleinen Helferlein oder ohne ist es trotz allem wichtig, auch auf seinen Körper zu hören und sich nicht zu sehr auf die Technik zu verlassen.
Wie gesagt, sie erleichtert einem vieles, aber dennoch kennt sich der Mensch doch am besten, sofern er oder sie ein gutes Körpergefühl hat.

Und wenn mir vom Libre ein Wert angezeigt wird, der meinem Empfinden nach einfach nicht passen kann, dann wird einfach blutig nachgemessen und ermittelt, woran es nun liegen könnte.  Ich habe besonders bei Sonne ab und an das Problem, dass ich gerade dann nicht messen kann bzw. keinen Wert angezeigt bekomme, weil die Meldung sagt „kein Wert – Sensor zu warm“.  Hm, ist zwar für den Moment dann doof und ärgerlich, aber meist kennt man sich selbst und seine Reaktionen auf gewisse Umstände und kann dann eine Lösung finden. Klar nehme ich z.b. zu einem Lauf nicht extra noch mein 2. Messgerät mit, da ich ja nie so weit laufe von der Entfernung her, aber Traubenzucker oder ein DextroseGel ist mindestens als Reserve dabei.

Wenn ich denn aber längere Distanzen unterwegs bin, gerne auch mit dem Rad oder bei einer Wanderung, habe ich den Piekser für die blutige Messung IMMER dabei, so auch z.b. im Büro. Einmal ist es mir passiert, dass ich mir versehentlich den Sensor am Türrahmen abgerissen hatte und weil ich unvorbereitet war. Mein Messgerät lag aus welchem Grund auch immer zuhause. Ich bin dann in die nahegelegene Apotheke gegangen und hab mir dort den Blutzucker messen lassen.

Daraus habe ich gelernt!
Du darfst spontan sein, wenn Du drauf vorbereitet bist 😄

Beim #Wingsforliferun in München war es gerade andersherum, da kam im Laufe des Laufes dann mal die Meldung „kein Wert, Sensor zu kalt“ und ich dachte „uff, was soll denn DAS jetzt bitte?!“ – aber: aus der Erfahrung heraus wusste ich ja, was ich in der Zeit vorher für einen Wert hatte und mit welchem Wert ich gestartet bin und so konnte ich das dann für kurz mal ignorieren.

Blutzuckerwerte ignorieren kann man mal für eine kürzere Zeit machen – solange sie sich danach wieder einpendeln, kein Problem. Aber ein dauerhaft zu hoher oder zu niedriger Wert kann tatsächlich ungute Auswirkungen haben.
Wenn man zu oft einen zu niedrigen Blutzuckerwert hat und diesen so akzeptiert, kann das das Empfinden für einen Unterzucker schwächen. Sprich, man hat dann Mühe, einen Unterzucker als solchen zu erkennen. Wenn man Pech hat, kippt man einfach um, weil man es einfach nicht gespürt hat, wie der Blutzucker abrauscht.

Wenn der Blutzucker aber über längere Zeit erhöht ist, können sich Schäden an den inneren Organen bilden, die Niere auf längere Zeit schlapp machen. Sie hat ja dann nix anderes zu tun, als dauernd den Zucker zu verstoffwechseln. Die Augen können auch Schaden nehmen oder es kann zu tauben Füssen kommen aufgrund der schlechten Durchblutung durch die Überbelastung der Nieren.

Das sind mögliche Folgen, daher ist es immer ratsam, gut auf sich und seine Gesundheit zu achten!

Aber nochmal zurück zum eigentlichen Thema – manchmal verfranze ich mich und meine Gedanken überholen sich selbst 🙈

Ich werde also bald schon wieder mal unterwegs sein und diese Woche nur kurz mal arbeiten gehen. Das ist mein Alltag und das ist auch gut so 👍
Die Zeit rennt dennoch gefühlt so vor sich hin und das sogar so, dass ich heute morgen gar nicht mehr an das heutige besondere Datum gedacht habe 💑 💖 *oops*

Genießt alle eure Zeit und macht das für euch Beste aus eurem Leben –
ihr habt nur das eine!

Ihr lieben,

der eine oder andere mag es in so manchem sozialen Netzwerk mitbekommen haben, wir sind im Urlaub!!

Ein Urlaub, der so dringend notwendig wie auch angebracht war. Die Woche davor war eine typische Vor-Urlaubs-Woche. Sowohl beruflich, als auch privat.

„Wie immer“ ploppten Termine auf, die am besten schon vorgestern hätten erledigt sein sollen, die Führungsriege war nicht oder nur selten anzutreffen, Kollegen waren krank oder in Urlaub – der übliche Wahnsinn eben.

Dazu kam, dass mein Mann auch beruflich stark eingespannt und kaum zuhause war, weshalb zumindest gefühlt alles auf meinen Schultern lastete.

Daher konnte ich leider in der vergangenen Woche kein einziges Mal laufen. Der einzige zeitlich passende Termin hat dann mit meinem Blutzucker nicht geklappt 🤷‍♀️ aber egal, daran sterbe ich nicht.

Aber nun sind wir im Urlaub angekommen. Auf der herrlichen Insel Rügen 🥰.

Mein Plan heute ganz klar: „kurze Runde laufen und auf dem Rückweg beim nahen Bäcker die Frühstücksbrötchen jagen“.

Gesagt, getan. Es war eine wirklich kurze Runde (laufen auf selbst nassem Strand fühlt sich an wie 2 Schritte vor, einer zurück), aber hey – ich bin entspannt am Strand gerunnt , das erste mal in meinem Leben 😁👍🏻🏃‍♀️

Wir werden weiter den Urlaub genießen und mir bleibt nur noch, euch eine tolle Zeit zu wünschen 👍🏻.

Genießt euer Leben und macht viel von dem, was euch glücklich macht – darauf kommt es an! 🙏🏻🥰🍀🎈

Der WingsForLifeWorldRun in München..

Ihr Lieben,

jetzt komme ich endlich dazu, meine Eindrücke vom heutigen Tag aufzuschreiben.

Der heutige Tag startete bereits gestern mit der Vorbereitung und der Anreise nach München. Der WingsForLifeWorldRun stand an. Die gestrige Wettermeldung für heute sagte: „kalt, Schneeregen, ungemütlich“ und ich dachte „na danke! – DA hab ich ja richtig Lust drauf, noch vor dem Start bei so ’nem Wetter über ne halbe Stunde im Startblock stehen zu müssen“🙈.

Vorsorglich habe ich mir mehrere Laufklamotten eingepackt und das war auch gut so.
Anstelle der angedachten Langarm-Laufoberteil mit Laufjacke drüber-Lösung, wurde das Langarm-Laufoberteil, aber mit einem Shirt drüber draus. Das hat gut gepasst, mit Jacke wäre es mir zu warm geworden. Aber die Handschuhe durften nicht fehlen, denn die Temperaturen waren doch morgens noch 3°C, Tendenz steigend.

Aber das Wetter war uns Läufern gnädig! Während es vor dem Start trocken von oben war, hat es kurz nach dem Start nur mal eben kurz geschneeregnet, dann aber wieder aufgehört und den Rest des Laufes lief alles wettertechnisch ganz wunderbar 👍🏻.

Nächster Punkt: das richtige Frühstück. Beim Laufen ist es wichtig, vorher ordentlich zu essen, um genügend Kohlehydrate im Körper zu haben. Ich habe zudem schon 1 Stunde vor dem Start meine Basalrate runter reduziert, damit ich während des Laufes keinen Unterzucker erlebe. Im vergangenen Jahr ist mir das tatsächlich passiert und ich kann natürlich im Unterzucker nicht im gleichen Tempo weiterlaufen, sondern muss ne Pause machen bzw. deutlich langsamer gehen. Lieber mit einem etwas erhöhten Blutzucker starten, das klappt besser. Und ganz wichtig ist dabei: ausreichend Kohlehydrate während des Laufes mit sich führen.

Ich war also heute ausgestattet mit 3 Gels, wovon ich nur eines verbraucht habe.
Aber hey – es hätte ja auch anders kommen können… 🤷‍♀️

Begleitet wurde ich heute von der lieben Maike, die ansonsten gerne Marathons läuft und wirklich nur mir zuliebe heute frei von jeglichen Ambitionen dabei war.
Als mein Bremser, als mein Pacemaker, als mein „Wasserträger“, als mein Motivator, als die, die mich am Ende noch in mein persönliches Ziel gezogen hat.
Mein Dank wird Dir ewig hinterher schleichen!!!! 🙏🏻😍

Meine Freundin Barbara, mit der ich letztes Jahr zusammen lief, habe ich im Startblock irgendwie verpasst blöderweise, aber auf der Strecke sind wir uns dann doch noch begegnet. Auch sie muss ihren Diabetes im Blick behalten und hat aber trotz vor ein paar Tagen verknacksten Knöchel ein super Rennen abgeliefert!

Letztlich hat uns dann bei 7,47km das Catcher Car überholt – was 3 km mehr waren, als im vergangenen Jahr. Als die Fahrräder von hinten ankamen und gerufen wurde „alle nach rechts, das Catcher Car kommt“, haben wir noch das letzte raus geholt. Mit Maike an der Hand bin ich tatsächlich noch ein paar Meter weiter gekommen, sie hat mich gezogen bzw. über mich hinaus wachsen lassen.

Ich bin total mit dem Ergebnis zufrieden und freue mich, im nächsten Jahr dann wirklich die 10km anzugehen. Immerhin hab ich mich von 4,42km auf 7,47km gesteigert.
Das ist durchaus ausbaufähig.

Der Blutzucker hat sich auch recht ordentlich verhalten, ich habe wieder mehr über mich und das Laufen gelernt und war nebenbei sogar noch für den guten Zweck unterwegs.
Dieses „running for those who can´t“ passt einfach zu mir – denn niemand weiß, wie es mir selber irgendwann mal gehen wird. Das ist zwar nicht direkt gleich zu setzen, aber anderen zu helfen und sie zu unterstützen ist mir ein wichtiges persönliches Anliegen – soweit es mir eben möglich ist.

DANKE 🏅

 

 

Laufend etwas anderes 🤷‍♀️

Ihr lieben,

diese Lauferei ist ja schon so ein Ding – man könnte mittlerweile meinen, mein Leben besteht aus nix anderem. Dem ist aber nicht so.

Mein Leben besteht zudem aus vielen Verpflichtungen, Dingen, um die ich mich kümmern sollte (und das auch tue) und wird nicht unmaßgeblich von bissl gesundheitlichem Gedöns begleitet.

Soweit normal. Nun bin ich aber auch noch vom weiblichen Geschlecht und darf/muss mich ca. alle ~4 Wochen mit hormonellen Eskapaden herumärgern, was dem Leben in so mancher Phase noch einen Zusatzlevel verpasst.

Somit gab es heute morgen vieles im Angebot:

– früh wach sein, aber lieber noch bissl liegen geblieben

– Blutzuckerspiegel nicht so ganz optimal für einen geplanten / gewünschten Lauf

– durch das herumbasteln am BZ-Wert (Kohlehydrate auftanken – die richtigen!) etliches an Zeit verloren

– das schlechte Gewissen („wie bekomme ich das zeitlich dann alles unter?“) mit dem Plan beruhigt, einfach schneller zu laufen (ha ha… genau… ich… 🙈)

– losgestürmt (mal wieder zu schnell am Anfang)

– zwischendrin gemerkt „oh, mein Puls hat mich schon überholt und läuft 100m voraus“

– Tempo rausgenommen

– BZ gemessen und ausgeglichen

– kurz auf die Bank in die Sonne gesetzt und erstmal das pochende Herz zur Ruhe kommen lassen

– mit dem vorbei-walkenden Dönermann („ich habe auch vegetarischen Döner“) weitergewalkt – kein Spaß! War ein nettes Gespräch 👍🏻

– dann nochmal losgelaufen und aus Zeitgründen den nächst-kürzesten Weg nach Hause eingeschlagen

– zuhause ankommen („Kind, die Mama liegt hier auf dem Liegestuhl und ist kaputt“ – „soll sie machen…“ – ich lieb euch auch 😘)

So: was hat mich heute morgen so zerlegt? Die Blutzuckerkapriolen? Der Blutverlust und der ganze hormonelle Kram?

Ja, liebe Männer – das ist einer der Punkte, womit ihr euch NICHT herumschlagen müsst… und weshalb Frauen manchmal auch bissl „dünnhäutig“ und weniger belastbar sind. Diesen Kampf müssen wir meist alleine ausfechten und uns manchmal dafür auch noch echt blöde Sprüche anhören 🤷‍♀️

Wer aus der Läuferinnenzunft kann etwas über dieses Thema sagen? Einfach den Lauf streichen wäre zu schade.

Die Lösung wird wohl sein, es so anzunehmen, wie es ist, weil motzen bekanntlich ja nicht viel hilft.

Ich wünsche euch allen ein tolles Osterfest – genießt die freien Tage 🙏🏻🎈🐣🐰

Laufen nach Plan? Egal.. hauptsache Spaß!

Ihr lieben

mich hat es heute morgen gepackt!

Der Göttergatte musste heute beizeiten los, der Herr Sohn hat bei einem Freund übernachtet, also konnte ich ganz nach meiner Zeit laufen und musste auf nix und niemanden Rücksicht nehmen.

Naja auf MICH bzw meinen Blutzucker musste ich schauen, aber das bekomme ich hin. Also startete ich gut gelaunt los und dachte zwischenzeitlich mal „was hast du dir da nur vorgenommen 🤭“.

Ich schlug einen Weg ein, wo ich wusste, das wird etwas länger werden.

IMG_3137.jpgNach der üblichen kurzen Pause rund um km 3 und kurzem sitzen in der Sonne (ach war das toll, das hätte ich noch länger ausgehalten 😅👍🏻), bin ich dann weiter gelaufen, denn irgendwann wird ja das Kind wieder angeliefert – da sollte ich zuhause sein

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Da es dann nur noch bergab ging, lief es quasi von alleine und ich bin immer wieder erfreut und dankbar, dass meine Beine das so gut mitmachen 🙏🏻.

Hach, irgendwie bin ich jetzt nicht mehr ganz so besorgt, wie das in 3 Wochen beim #WingsForLifeRun in München werden soll.. irgendwie wird’s 🙈😅

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Laufen mal (wo) anders..

Ihr lieben,

ich befinde mich aktuell zu einem Bloggertreffen in Sachen Diabetes in der großen Hauptstadt und wurde heute morgen recht zeitig durch ein anregendes Gespräch und viel (lautem!) Gelächter auf dem Hotelflur geweckt.

Erst dachte ich noch „ey Leute – könnt ihr nicht woanders eure Themen besprechen?!? Hier gibt es Leute, die schlafen möchten! 🙄😒“

Aber dann überlegte ich, dass mir ja noch gute 2 Stunden Zeit blieben, bis unser nächster und letzter Termin an diesem Wochenende ansteht – das gemeinsame Frühstück und der Austausch untereinander.

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Ich könnte somit eine Runde laufen gehen, um diese Anzeige SO nicht stehen lassen zu müssen

 

Ja, diese Woche hänge ich dem Trainingsplan extrem hinterher. Das Leben hat mal wieder zugeschlagen. Viel los, der Göttergatte beruflich viel unterwegs und überhaupt finden sich ganz leicht etliche andere Ausreden 🤷‍♀️

Aber das sollte heute nicht so sein! Ich hab die Zeit, ich hab richtig Lust, an der Spree entlang zu flitzen und ich hab das sichere Gefühl, dass ich spätestens mithilfe dem Handy wieder Richtung Hotel finden werde. Was soll da schon schief gehen ☺️🤷‍♀️
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Moment, wie sieht es mit dem Blutzucker aus, nachdem der gestrige Tag von viel sitzen, viel essen und wenig Bewegung geprägt war?
Tadaaa 🤗 darauf lässt sich aufbauen!

 

Ein Glück hatte ich tatsächlich Laufklamotten für den Fall der Fälle eingepackt, als hätte ich es geahnt.

Also galt: Laufklamotten an und raus!

Passenderweise liegt unser Hotel direkt an der Spree, somit konnte ich viele Eindrücke von Berlin laufenderweise sammeln (natürlich unterbrochen von so manchem Fotostopp zwecks unverwackelter Fotos 😅).



Ach Berlin…. du bist so wunderbar, so edel und stilvoll, daneben total heruntergekommen und siffig- ein Mischtiegel sämtlichster Kulturen, Lebensweisen und Lebensmöglichkeiten.

Während eben noch Leute aus einem Club stolperten und entweder mit dem Taxi 🚕 nach Hause fuhren oder wahlweise vom Rettungswagen abgeholt wurden (kein Spaß! 🙈) und die Partygeschwängerte Luft nur ansatzweise erahnen lässt, welche Dramen, Glücksgefühle oder Streitigkeiten sich hinter den Türen angespielt haben mögen, liegt der Obdachlose in seinen Schlafsack vermummt und schlafenderweise auf der überdachten Brücke und niemand ahnt, was in ihm gerade vorgehen mag (hier gibt es kein Foto – Datenschutz und so! Außerdem fände ich es despektierlich, so einfach über jemand anderes persönliche Grenzen hinweg zu gehen).

Hier zu heiraten ist sicher „interessant“ ☺️

So viele Impressionen liefen mir wortwörtlich über den zugegeben kurzen Weg. Aber zeitlich war nicht mehr drin und ich bin völligst zufrieden und dankbar! Mein DANK für dieses tolle Wochenende geht allen voran an #abbott!

Die Einladung zu diesem Bloggerevent passte perfekt, da ich passend hierzu auch das freestyleLibre2 testen durfte.

Leider muss ich mich noch bis August gedulden, da dann erst mein Jahresrezept abläuft. Aber wir wissen ja alle, dass Geduld manchmal einfach wichtig und notwendig ist 🙏🏻

Alles wichtige kommt zur richtigen Zeit und so werde ich heute Nachmittag völlig beseelt und zufrieden umweltschonend mit der Bahn die Heimreise antreten.

DANKE 😌🎈🍀

Echt? Echt! MS Box ✌🏻

Ihr lieben,

der ein oder andere mag mitbekommen haben, dass ich Anfang Mai zu einem Videodreh für ein neues Format zum Thema „MS und was man sich bisweilen für Sprüche anhören muss“ in Hamburg war.

Nun wurde der 1. Teil davon veröffentlicht – zwar ohne mich erstmal, aber ich finde Torsten, Marie und Heike haben da schon super vorgelegt 😊👍🏻

Ihr findet dieses super Video hier:

https://einblick.ms-persoenlich.de/video-artikel/echt-ms-kuriose-sprueche-episode-1

Vielleicht wird der eine oder andere an so manche seltsame Situation oder den einen oder anderen „doofen Spruch“ erinnert und findet den Beitrag ganz gut?

Dann lasst euer like da und unterstützt uns – nur so kann man für Aufklärung sorgen und die sorgt ja dafür, dass weniger unwissende Kommentare entstehen 🙏🏻🤷‍♀️😘