Änderungen? Ja bitte!

Oh da spülte es mir einen Spruch von @affirmationsandquotes in die Timeline von wegen anstehender Änderungen und ich dachte mir „das passt perfekt zur momentanen Situation!!“.

Nie hätte ich gedacht, dass bei einer kommunalen Stadtverwaltung mal eine Stelle / ein Arbeitsplatz eingespart wird und dass es (wieder mal, wie so oft schon in meinem bisherigen Berufsleben) mich treffen wird.

Organisationsüberprüfung, um Abläufe besser / schneller zu gestalten und so weiter. Das erinnerte mich fast an meine MS-Diagnose und den eher typischen Umgang mit solchen Nachrichten.

Erst die Frage: „Was soll ich denn noch alles erdulden müssen? Reicht es nicht langsam mal?!“, dann abgewechselt von „gibt es denn keine andere Möglichkeit?“ bis hin zu „ey Leute…. mir reicht’s! DAS stand nicht auf meiner Wunschliste!“

Dass ich nun eine andere Stelle angeboten bekam, im gleichen Amt, aber thematisch eher gegenläufig, sollte mich vermutlich beruhigen. Es ist eine Chance, etwas anderes zu machen. Aber ich wurde nicht mal gefragt, ob ich das möchte.. es wurde mir quasi übergestülpt.

Nun kann ich mich freuen, oder auch nicht.

Und das ist der Punkt, mit dem ich so arg haderte.
Ich sah es als eine Alternative oder einen Kompromiss an.

Und da ich aus meiner Gesundheitsgeschichte weiß, dass das Leben kein Wunschkonzert ist und man gewiss nicht alles in der Hand hat und steuern kann., wollte ich nicht so ganz die Verantwortung abgeben über Dinge, die direkt mein Leben beeinflussen!
Und wenn dann nur an jemanden, in den ich großes Vertrauen habe – und das ist während der letzten 2 Jahre mit zunehmendem Arbeitswahnsinn leider arg gebröckelt.

Passend dazu hatte ich noch nicht lange her einen Blogeintrag darüber geschrieben, dass Arbeit und MS gut Hand in Hand gehen können – aber nur, wenn die Umstände passen.

Und wenn sich diese verändern, kann man sich daran aufarbeiten oder sich auch verändern.

Und DAS ☝🏻 ist mein Plan!

Denn in der ersten Zeit war das nicht wirklich das, woran mein Herz hing und ich habe mich lange gefragt, ob es irgendwann dazu werden würde.
Das kann ich heute noch immer nicht bejahen, da wir momentan erst in der konkreten Umstellungsphase sind – aber: ich bin guten Mutes 🙂

Nicht umsonst heißt es ja „Krise = Chance“ und ja… diese Chance werde ich nutzen. Nicht, weil ich keine andere Wahl habe, sondern auch, weil ich das beste aus den mir gebotenen Möglichkeiten machen möchte und werde.

Bei allem anderen würde ich mich nur selbst schädigen und das wäre ja – ehrlich gesagt – einfach nur „unsinnvoll“ :)!

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