„Anders gesund“ – bitte, danke! 😊

Ihr lieben,

die Anfänge vieler meiner Blogeinträge lauten meist „schon lange nix mehr geschrieben“ und so weiter und so fort, also quasi bla-bla-blubb 😅

Tatsächlich stammt der letzte Eintrag vom 30.06. – ich war somit über einen Monat in der Versenkung verschwunden.

Wobei das nur diesen Blog hier betrifft.

Alle anderen SocialMediaGedönsKanäle habe ich fleißig bespielt – meist mit dem täglichen guten-Morgen-Gruß auf Twitter und so manchem Foto auf Instagram.

Falls jemand denkt, ich würde damit Geld verdienen.. nope! Is nich! ☝🏻

Ich mach das aus freien Stücken und eben so, wie ich gerade Lust dazu habe. Wie schon mehrmals erwähnt, wäre mir das ansonsten zu anstrengend, „auf Zwang“ drölfzig gute Texte abzuliefern und das ganze auch noch regelmäßig.

Heute habe ich aber wieder etwas erlebt, das ich euch gerne mitteilen möchte.

Wen es interessiert und wer mir wohlgesonnen ist, über dessen Meinung freue ich mich – wer mich doof findet, kann mich dann auch mal gern haben und mir einfach aus der Sonne gehen.

Soll heißen: Kritik oder Meinungen bitte auch gerne da lassen, aber da es sich hier lediglich um meine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke dreht, gibt es kein richtig oder falsch 🤷‍♀️

Los geht’s! 👇🏻

Wie heute Morgen schon auf Insta geteilt, habe ich mich heute per Bus auf den Weg ins Büro gemacht. Ich schrob „ich habe heute viel vor“, nämlich unter anderem die nachmittägliche Wahrnehmung eines Augenarzt-Kontroll-Termins, wie er jährlich ansteht.

Ausnahme heute war aber, dass auf das sonst übliche Augenhintergrundfoto verzichtet werden sollte, ich mal wieder weit getropft werden und somit ohne Auto erscheinen sollte (daher der Bus).

Nach der Arbeit, die ich heute aufgrund direkt-aufs-Fenster-wärmender Sonne und vielen angehäuften Überstunden schon relativ frühzeitig beendet habe, war ich noch zum Mittagessen mit meiner Freundin verabredet (die ihrerseits schon am Vormittag Arzttermine wahrgenommen hat).

Als nächstes stand dann mein Augenarzttermin an und in maßloser Selbstüberschätzung spazierte ich 1km durch die Sonne.
Das war heute wirklich hothothot 🥵🔥. 

In der Praxis angekommen, ging dann alles den üblichen Gang.
Anmeldung, Vorabcheck des Augendrucks und dann tropfen.

Schlauerweise hatte ich vorab schon organisiert, dass ich von Mann + Kind abgeholt werde, wir noch ein Eis essen gehen und zusätzlich dem Herrn Sohn in der nahe gelegenen Stadtbücherei noch Lesestoff für den anstehenden Urlaub ausleihen.

Beim Augenarzt kam ich mit einer Mitpatientin ins Gespräch, die zu ihrem Termin extra 70km nach Bayreuth gefahren kam. Ihr wurde diese Praxis für ihr Thema empfohlen und da wurde mir wieder bewusst, wie gut ich dort wirklich aufgehoben bin.
Und zwar mit allem, was so in meiner Krankenakte steht und was Auswirkungen auf das Augenlicht haben kann.

Denn mal ehrlich: dieses Gefühl, verschwommen und nicht ordentlich geradeaus schauen zu können, hat mich dran erinnert, was ich mit diversen Sehnerventzündungen oder Unterzuckerungen schon durch habe und welch wichtiges Gut die Gesundheit doch ist!! 🙏

Meine Augenärztin hatte damals kurz vor der Hochzeit ja schon den Verdacht mit der MS und wollte mich noch schonen, gab mir aber gleich eine Überweisung in die Neurologie mit (für 4 Tage später, die Hochzeit war am WE dazwischen).

Da wurde mir wieder bewusst, wie schnell Menschen urteilen.
Über Dinge, die sie im ersten Moment nicht durchschauen und verstehen (können). Dass z.B. Menschen als „schon am Vormittag betrunken“ angesehen werden, obwohl der schwankende Gang evtl. von einem neurologischen Problem, einer Unterzuckerung, Kreislaufproblemen oder whatever kommen 🤷‍♀️. 

Dieses Gespräch mit der wirklich netten Dame, ließ mich sehr dankbar werden!
Dankbar für mein „anders-gesund“-Sein..
Denn ich sehe es einerseits ein Stück weit als Geschenk an, lernen zu dürfen, wie ich gut mit mir selbst und meiner Gesundheit umgehe – und andererseits kann es dennoch manchmal echt verdammt nervig sein, wenn Dinge nicht nach Plan (oder sagen wir besser WUNSCH) laufen und dann innerhalb kürzester Zeit eine andere Lösung her muss. Das zehrt und fordert jede Menge Flexibilität, selbst wenn man sich gerade in einer solchen Zeit vllt. eher nach Beständigkeit sehnen würde.

Und dennoch: Mein Anliegen mit meinen Geschichten ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass jeder Mensch anders ist – und das ist auch gut so!
Jede und jeder hat ihre / seine Stärken und Schwächen 🙏🏻

Die Welt ist bunt und das darf sie auch gerne bleiben! 🌎

Habt es alle gut und macht viel von dem, was euch gut tut!! 💖 😍

Achso, ihr wollt bestimmt noch wissen, was der Augendoktor sprach..
Ergebnis lautet: alles tutti, alles paletti, gerne weiter so! 🎉

 

Morgens noch fit und munter ans Werk 💪

Nach dem Augenarzt „wie auf Drogen“ 🤣 (nicht, dass ich das beurteilen könnte…)

Endergebnis nach dem anstrengenden Tag: „no more words needed“ 🤷‍♀️ 😇

 

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