Geänderte Änderungen – auf nach Wiesbaden :)

Ihr Lieben,

in meinem letzten Beitrag hab ich von anstehenden Änderungen geredet und davon gesprochen, dass ich mich für eine neue/andere/weitere Insulinpumpe entscheiden muss.

Meine Wahl fiel auf die DanaRS , eine Pumpe, die sich per App steuern lässt. Allerdings soll man nicht denken, dass das alles von heute auf morgen und ganz reibungslos geklappt hat.

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Daher kommt dieser Beitrag auch verspätet, denn ich musste mich erst an die neuen Vorgehensweisen und Abläufe gewöhnen. Zudem hatte ich gestern mein Waterloo mit dieser Pumpe, so wie ich es vorher noch nicht erlebt habe.

Am Morgen habe ich noch das Insulinreservoir befüllt, um vorab schon gut vorbereitet zu sein für meinen kurzen Ausflug heute. Es geht heute auf Einladung von Abbott nach Wiesbaden in die Zentrale. Als fleißige #freestylelibre-Nutzerin interessiert es mich natürlich, wie es dort hinter verschlossenen Türen so zugeht.

Jedenfalls hat anscheinend gestern morgen beim setzen der Pumpennadel irgendetwas nicht richtig geklappt, weshalb ich den ganzen Vormittag quasi ohne dauerhafte Insulinzufuhr unterwegs war. Die Werte erhöht, aber nicht so, dass ich umkippe und ich habe so gehandelt, wovon ich JEDEM und JEDER Diabetiker/in absolut abgeraten hätte.

Ich hab das durchgezogen, mich sogar noch mit meiner Freundin getroffen und dann gegen halb 3 Uhr nachmittags mich drum gekümmert, dass alles wieder geregelt läuft.
Tja… großes MÖP!! Jedem anderen hätte ich gesagt „du bist ja doof, das ist doch riskant“, aber naja… Menschen machen Fehler! Davon bin ich nicht ausgenommen.

Ich hatte NICHTS dabei oder im Büro auf Reserve, womit ich mir hätte Insulin spritzen können !! An diesem Punkt wurde mir bewusst, wie unvorsichtig ich eigentlich die ganze Zeit war, denn es hätte ja mit der vorigen Pumpe schon passieren können, dass sie von heute auf morgen nicht mehr funktioniert. Was dann?

Natürlich gibt es vonseiten vieler Insulinpumpenhersteller einen 24h-Service zum sofortigen Austausch mit einer Ersatzinsulinpumpe. Aber was ist, wenn so etwas mal im Urlaub in einem anderen Land passiert?

Mir wurde gestern bewusst, wie wenig vorbereitet ich war.
Natürlich – in meinem Büroschrank findet sich alles Mögliche, um einen Unterzucker ausgleichen zu können. Ab bald wird sich dann auch mindestens eine Einmalspritze dort finden. Die nimmt nicht viel Platz weg und ich hätte so zumindest die Gelegenheit, mir Insulin zu spritzen.

Die werde ich nachher auch mit einpacken, wenn ich mich auf den Weg nach Wiesbaden mache. Safety first und so…

Der Satz „take care of yourself“ passt hier bestens. Diabetiker, die ihre unsichtbare Krankheit ja ständig im Gepäck haben, packen einfach noch bissl mehr in die Tasche.
Das werd ich jetzt auch tun – und später geht es per Zug nach Wiesbaden.
Ich freue mich auf viele Infos und auf viele nette Menschen 🙂

Habt alle ein gutes Wochenende und macht, was euch gut tut!!

 

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