Der WingsForLifeWorldRun in München..

Ihr Lieben,

jetzt komme ich endlich dazu, meine Eindrücke vom heutigen Tag aufzuschreiben.

Der heutige Tag startete bereits gestern mit der Vorbereitung und der Anreise nach München. Der WingsForLifeWorldRun stand an. Die gestrige Wettermeldung für heute sagte: „kalt, Schneeregen, ungemütlich“ und ich dachte „na danke! – DA hab ich ja richtig Lust drauf, noch vor dem Start bei so ’nem Wetter über ne halbe Stunde im Startblock stehen zu müssen“🙈.

Vorsorglich habe ich mir mehrere Laufklamotten eingepackt und das war auch gut so.
Anstelle der angedachten Langarm-Laufoberteil mit Laufjacke drüber-Lösung, wurde das Langarm-Laufoberteil, aber mit einem Shirt drüber draus. Das hat gut gepasst, mit Jacke wäre es mir zu warm geworden. Aber die Handschuhe durften nicht fehlen, denn die Temperaturen waren doch morgens noch 3°C, Tendenz steigend.

Aber das Wetter war uns Läufern gnädig! Während es vor dem Start trocken von oben war, hat es kurz nach dem Start nur mal eben kurz geschneeregnet, dann aber wieder aufgehört und den Rest des Laufes lief alles wettertechnisch ganz wunderbar 👍🏻.

Nächster Punkt: das richtige Frühstück. Beim Laufen ist es wichtig, vorher ordentlich zu essen, um genügend Kohlehydrate im Körper zu haben. Ich habe zudem schon 1 Stunde vor dem Start meine Basalrate runter reduziert, damit ich während des Laufes keinen Unterzucker erlebe. Im vergangenen Jahr ist mir das tatsächlich passiert und ich kann natürlich im Unterzucker nicht im gleichen Tempo weiterlaufen, sondern muss ne Pause machen bzw. deutlich langsamer gehen. Lieber mit einem etwas erhöhten Blutzucker starten, das klappt besser. Und ganz wichtig ist dabei: ausreichend Kohlehydrate während des Laufes mit sich führen.

Ich war also heute ausgestattet mit 3 Gels, wovon ich nur eines verbraucht habe.
Aber hey – es hätte ja auch anders kommen können… 🤷‍♀️

Begleitet wurde ich heute von der lieben Maike, die ansonsten gerne Marathons läuft und wirklich nur mir zuliebe heute frei von jeglichen Ambitionen dabei war.
Als mein Bremser, als mein Pacemaker, als mein „Wasserträger“, als mein Motivator, als die, die mich am Ende noch in mein persönliches Ziel gezogen hat.
Mein Dank wird Dir ewig hinterher schleichen!!!! 🙏🏻😍

Meine Freundin Barbara, mit der ich letztes Jahr zusammen lief, habe ich im Startblock irgendwie verpasst blöderweise, aber auf der Strecke sind wir uns dann doch noch begegnet. Auch sie muss ihren Diabetes im Blick behalten und hat aber trotz vor ein paar Tagen verknacksten Knöchel ein super Rennen abgeliefert!

Letztlich hat uns dann bei 7,47km das Catcher Car überholt – was 3 km mehr waren, als im vergangenen Jahr. Als die Fahrräder von hinten ankamen und gerufen wurde „alle nach rechts, das Catcher Car kommt“, haben wir noch das letzte raus geholt. Mit Maike an der Hand bin ich tatsächlich noch ein paar Meter weiter gekommen, sie hat mich gezogen bzw. über mich hinaus wachsen lassen.

Ich bin total mit dem Ergebnis zufrieden und freue mich, im nächsten Jahr dann wirklich die 10km anzugehen. Immerhin hab ich mich von 4,42km auf 7,47km gesteigert.
Das ist durchaus ausbaufähig.

Der Blutzucker hat sich auch recht ordentlich verhalten, ich habe wieder mehr über mich und das Laufen gelernt und war nebenbei sogar noch für den guten Zweck unterwegs.
Dieses „running for those who can´t“ passt einfach zu mir – denn niemand weiß, wie es mir selber irgendwann mal gehen wird. Das ist zwar nicht direkt gleich zu setzen, aber anderen zu helfen und sie zu unterstützen ist mir ein wichtiges persönliches Anliegen – soweit es mir eben möglich ist.

DANKE 🏅

 

 

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