Oh wie schön ist Panama

Ihr Lieben,

ich hatte euch ja bei meinem letzten Blogeintrag eine Fortsetzung in Aussicht gestellt… –
here it is!

Wir haben nun schon die erste Schulwoche hinter uns. Naja fast, quasi eine Quasiwoche, die am Dienstag mit der Einschulung begann. Startzeit war 9.00 Uhr, Schluss um 11.00 Uhr. Das sollte gut machbar sein.
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Das nervöse oder sagen wir aufgeregte / vorfreudige Kind konnte es schon gar nicht erwarten und wollte am liebsten schon gleich um sieben Uhr morgens los. Aaaber: erstmal wird ordentlich gefrühstückt, dann wird sich schick gemacht, die Haare in Form gebracht und dann traf auch schon die Patin ein, die sich die Einschulungsfeier natürlich nicht entgehen lassen wollte.

Also machten wir um halb neun Uhr auf den Weg zur Schule – zu Fuss natürlich, denn wir laufen gerade mal 10 Minuten (aber man will ja pünktlich sein und überhaupt und sowieso).

Der Sohn lernte auch gleich seine Schulweghelferin kennen, die ihm künftig am Zebrastreifen immer die Autos vom Leib halten wird – DANKE Frau Thannreuther!! 😘  Sie erzählte später in der Schule davon, dass an diesem Tag zwischen 7 und 8 Uhr mehr als 500 Autos den Zebrastreifen passiert haben 😳 Innerhalb EINER Stunde! Und wir wohnen hier an keiner Hauptverkehrsstraße….

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Als wir in der Schule ankamen wurden nach der Begrüßung und mehreren Reden die Kinder ihren Klassen und „Paten“ zugeteilt. Die Erstklässler sind hier die „Tiger“, die Zweitklässler die „Bären“ – gemeinsam gehen sie auf die Reise nach Panama..
Denn die Schule folgt dem System einer flexiblen Grundschule, sprich die Tiger und die Bären werden in den meisten Fächern gemeinsam unterrichtet, wobei aber jeder dort abgeholt wird, wo er gerade leistungsmäßig steht. Dieses Konzept gefällt mir sehr gut, da der einzelne Schüler entsprechend seiner Fähigkeiten gefördert werden kann bzw. wird.

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Nach 2 Stunden war der erste Schultag auch schon wieder vorbei und gemeinsam mit den Großeltern und der Patin haben wir diesen spannenden Vormittag in einem netten Gasthaus-
Biergarten unter den Linden ausklingen lassen. Vorher durften sich
die neuen Schüler natürlich noch im Kindergarten zeigen und ihre Schultüten vorführen, die dann im Anschluss noch kurz zuhause gleich ausgepackt wurden 😇

Die Erstklässler hatten aber an diesem Tag schon gleich die erste Hausaufgabe auf. Der Klassiker: Schultüte (mit Inhalt) malen bzw. hinein zeichnen, was in der Schultüte versteckt war. Der Sohn wollte seine allererste Hausaufgabe natürlich (!) gleich an seinem in der Woche vorher eigens aufgebauten Schreibtisch erledigen. Auf dem neuen Bürostuhl fällt das natürlich viel leichter, als noch auf dem vorher zum Malen benutzten McGyver-Bürostuhl 👍
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Die erste Schulwoche ging so locker flockig vor sich hin, es waren ja nur 4 Tage. Die Erstklässler hatten jeden Tag um 11.20 Uhr Schluss, was mich etwas in Zeitbedrängnis brachte. Denn immerhin hat das Kind mir vorab in einem (für ihn) günstigen Moment das Versprechen abgenommen, ihn jeden Tag mittags abzuholen – zumindest in der ersten Woche.
Das war gar kein Thema, denn wie oft hat man schon die Möglichkeit, sein Kind bei den ersten Schritten in die Schulzeit zu begleiten.. Mein Arbeitszeitkonto hat entsprechend mau ausgesehen, aber das lässt sich ja alles wieder nachholen.
Hier bin ich wirklich glücklich, so einen für mich guten Arbeitgeber zu haben, der mich die Arbeit in flexiblen Zeiten und selbstorganisiert machen lässt. Das ist wirklich viel wert und hilft einem besonders zu spannenden Zeiten, flexibel reagieren zu können.

Ich hoffe, ihr habt ähnliche Vorteile in Sachen Arbeitspensum / Arbeitszeit?
Wie regelt ihr das, wenn ungeplante Vorkommnisse Zeit beanspruchen (Kind krank o.Ä.)?

Ich wünsche euch allen eine gute und entspannte Zeit – malt euch das Leben so bunt, wie IHR es erleben möchtet 😍

 

3 Gedanken zu “Oh wie schön ist Panama

  1. Liebe Beate, wunderschön und rührend. Fand es schön zu lesen und dachte an Einschulung des längst erwachsenes Sohnes und auch an die des Enkels. Eine kleine Anekdote noch zu meiner eigenen Einschulung, die nun auch schon über 50 Jahre her ist. Wir wohnten im zweiten Stock und die Treppen wurden noch gebohnert mit Bohnerwachs. Ebenso wurden Schuhe glänzend mit viel Schuhcreme geputzt und hatten Ledersohlen. Ich war ja als Kind schon immer recht hibbelig und überaktiv und so konnte ich am Tag der Einschulung auch nicht schnell genug in die Schule kommen. Ich rannte los mit frisch geputzten Schuhen, Schultüte im Arm und Lederranzen auf dem Rücken und rutschte auf der obersten Stufe der gebohnerten Treppe schon aus und kam unten mit aufgeschlagenen Beinen, zerrissener weißer Strumpfhose und völlig zertrümmerter Schultüte an. Bekam von meiner Mutter noch was an die Ohren, wurde vom Vater schnell verarztet und umgezogen und humpelte weinend zur Schule. DAS war nicht schlimm für mich. Aber die Fragen, warum ich keine Schultüte hatte, die waren schlimm. Leben kann so grausam sein und auch so so so schön. Alles Liebe und Gute für euch von Anke

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  2. Liebe Anke,

    da hattest Du ja wirklich einen ersten Schultag, an den Du Dein Leben lang denken wirst..
    Ich hab vollkommen vergessen, noch auf Deinen Eintrag zu antworten, entschuldige das bitte.
    Manche Dinge, die ich nicht gleich erledige, bleiben manchmal unerledigt 😦

    Hab einen schönen Tag heute, liebe Grüße 🙂

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  3. Pingback: Die Zeit fliegt dahin.. wer kommt mit? | chronischhochdrei

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